Fehlercode: %{errorCode}

Wechselkandidat Diogo Leite schaut beim Training nur zu

kicker

Grün steht für Hoffnung. Vielleicht helfen die neuen und in diesem Farbton gehaltenen Auswärtstrikots, die der 1. FC Union Berlin am Dienstagmorgen offiziell vorstellte, den Profis auch über die Torflaute hinweg.

Am Freitag (18 Uhr, LIVE! bei kicker) im DFB-Pokalspiel beim FC Gütersloh erleben diese Hemden ihre Premiere. Auf ihnen sind laut Verein Blätter von Laubbäumen des Waldweges in der Berliner Wuhlheide abgebildet, der zum Stadion An der Alten Försterei führt. Trainer Steffen Baumgart zeigte sich bereits schockverliebt. "Ich habe selten ein zweites oder drittes Trikot gesehen, was so geil ist. Und das meine ich im gesamten Design", sagte Baumgart.

In Gütersloh nicht in Bestbesetung

Die textile Zuneigung des Cheftrainers könnte sich mutmaßlich steigern, wenn nach den jüngsten vier aufeinanderfolgenden 0:1-Niederlagen zum Ende der Vorbereitung im ersten Pflichtspiel endlich wieder Union-Tore fallen.

In Bestbesetzung werden die Köpenicker allerdings nicht nach Gütersloh reisen können. Wie schon bei der knappen Niederlage bei der Generalprobe am Sonnabend gegen den griechischen Meister und Pokalsieger Olympiakos Piräus waren die Verteidiger Diogo Leite und Josip Juranovic sowie Mittelfeldmann Lucas Tousart am Dienstag beim öffentlichen Training nicht aktiv.

Juranovic und Tousart standen vor drei Tagen gegen die Griechen angeschlagen nicht einmal im Aufgebot. Beide sollen heute individuell im Kabinenbereich gearbeitet haben. Mit ihnen dürfte dem Vernehmen nach auch nicht in Gütersloh zu rechnen sein.

Rothe stünde als Leite Ersatz bereit

Leite war auf dem Trainingsplatz zu sehen, aber nur am Rande als Zuschauer und in Badelatschen. Offiziell hatte seine Passivrolle mit einer Belastungssteuerung zu tun. Gegen Piräus gehörte der Portugiese zum 22-Mann-Kader. Er spielte jedoch nicht.

All dies befeuert eher die Annahme, dass der 26-Jährige in dieser Transferperiode noch wechseln wird. Mit Tom Rothe hat Union zudem seit Beginn der Vorbereitung den passenden Ersatzmann vom Außenbahnspieler zum Innenverteidiger umgeschult.

Zwei andere Innenverteidiger arbeiten weiter am Neustart beziehungsweise Comeback. Während die Spieler nach dem Mannschaftstraining den rund 200 anwesenden Fans Autogramme schrieben, kamen Stanley Nsoki und Oluwaseun Ogbemudia auf den Platz. Sie wurden im Anschluss von Reha-Trainer Johannes Thienel "bearbeitet".

Der Ex-Hoffenheimer Nsoki war verletzt mit muskulären Problemen verpflichtet worden. Eigengewächs Ogbemudia kämpft nach seiner Wadenverletzung bei der Erwärmung vor dem Test bei Rapid Wien (1:1) um den Anschluss.