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Wechselspiele: Källmans Dank an Kollege Pichler

kicker

Der Kapitän war happy, sprach von einem "überragenden Gefühl mit zwölf Punkten in die Pause zu gehen. So darf es gerne weitergehen". Hannover 96 baut seinen Traumstart auf vier Liga-Siege in Serie aus. Zum Stimmungshoch der Niedersachsen in Kiel hatte Enzo Leopold am Samstagnachmittag einen guten Anteil beigetragen. Der 25-Jährige führte in der 62. Minute die Ecke aus, die Innenverteidiger Virgil Ghita per Kopf ins Kieler Tor beförderte, und auch der  maßgenaue Freistoß in der 69. Minute, die der eingewechselte Benjamin Källman  per Kopf verwertete, wurde von Leopold in den Strafraum geschlagen.

"Geduld war wichtig. Kiel hat gut verteidigt, ist viel marschiert, aber es war ein verdienter Auswärtssieg. Wir waren dominant und haben uns Chancen herausgespielt. Der Schlüssel war , dass wir mal wieder unser Spiel auf den Platz bekommen haben", betonte der 96-Kapitän, der das Spiel des Tabellenführers in Kiel lenkte.

"Es war ein hart erkämpfter Sieg, aber diese Siege fühlen sich am besten an, weil man für seine Arbeit belohnt wird", freute sich auch Torschütze Källman. Der Neuzugang entwickelt sich zur Torgarantie beim Spitzenreiter: In seinem vierten Ligaeinsatz erzielte der Finne sein drittes Tor, obwohl er nie von Beginn an zum Einsatz kam. In Kiel kam Källman in der 61. Minute auf den Platz. Für ihn musste Benedikt Pichler weichen - so wie in den drei Ligaspielen seit Saisonbeginn  auch.

"Die Tore, die ich am Ende schieße, bereitet er für mich vor"

Das Wechselspiel zwischen den Neuzugängen Pichler, der für 96 noch kein Tor erzielen konnte, und Källman funktioniert optimal. "Ich kann mich nur bei Benedikt Pichler bedanken. Ich habe ihm das schon auf dem Platz gesagt: Die Tore, die ich am Ende des Spiels schieße, bereitet er mit seiner Arbeit für mich vor", erzählt Källman, der vom polnischen Klub KS Cracovia nach Hannover wechselte.

Nach dem Erfolg an der Kieler Förde muss Hannover 96 nun bis zum Heimspiel am 13. September gegen Hertha BSC warten, um seine Siegesserie weiter ausbauen zu können. Die Länderspielpause kommt dem Tabellenführer trotzdem gelegen. Leopold: "Es waren intensive Wochen. Die Jungs sind froh, jetzt mal runterkommen zu können und Körner zu sammeln." Trainer Christian Titz hatte in der vergangenen Woche schon angekündigt, seinen Spielern "eine Regenerationsphase zu geben". In Kiel erklärte der Coach: "Die Länderspielpause ist jetzt dafür gut, dass die Jungs die Gelegenheit haben, einmal durchzuatmen. Wir bleiben aber im Flow drin und nutzen die Gelegenheit, um weiter intensiv zu trainieren."