Der Chelsea FC hat im bisherigen Verlauf der FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2025™ eine sehr gute Figur abgegeben. Die Blues setzten sich im Halbfinale gegen den Fluminense FC durch und bekommen es im Finale am Sonntag, den 13. Juli, entweder mit Real Madrid oder Paris Saint-Germain zu tun.
Wir zeigen, wie sich die Truppe von Enzo Maresca sich bis ins Endspiel durchgekämpft hat.
Chelsea startete mit einem souveränen Auftaktsieg gegen LAFC in Atlanta ins Turnier. Die Blues dominierten mit über 60 Prozent Ballbesitz und nahezu 20 Torabschlüssen. Pedro Neto brachte das Team in der ersten Hälfte mit seiner Schnelligkeit in Führung. Nach der Pause legte Mittelfeldmotor Enzo Fernández nach – die "Maresca-Maschine" scheint langsam richtig ins Rollen zu kommen.
Pedro Neto knüpfte nahtlos an seine starke Leistung aus dem ersten Spiel an und brachte Chelsea bereits nach einer Viertelstunde in Führung. Doch das sollte der einzige Höhepunkt für die Blues an diesem Abend bleiben. Nach der Pause drehte Flamengo die Partie. Keinen Gefallen tat seiner Mannschaft dabei Nicolas Jackson, der mit einem rüden Tritt gegen einen Flamengo-Verteidiger die Rote Karte sah und sein Team in Unterzahl brachte. Der eingewechselte Brasilianer Wallace Yan machte das Debakel für Chelsea kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit perfekt.
Chelsea durfte im letzten Gruppenspiel auf keinen Fall verlieren, wenn man im Achtelfinale dabei sein wollte – Trainer Maresca wechselte seine Startelf dafür auf acht Positionen durch. Espérance machte den Blues über weite Strecken der ersten Hälfte das Leben schwer, doch in der Nachspielzeit schlug Chelsea eiskalt zu und ebnete sich so den Weg in die K.o.-Runde. Tosin Adarabioyo köpfte zur Führung ein, Neuzugang Liam Delap erhöhte mit einem platzierten Abschluss ins lange Eck. Im zweiten Durchgang sorgte Nachwuchstalent Tyrique George mit dem dritten Treffer für die endgültige Entscheidung.
Chelsea und Benfica lieferten sich in Charlotte ein packendes Duell über vier Stunden – inklusive Wetterunterbrechung. Die Blues gingen früh durch Kapitän Reece James in Führung und steuerten auf den Sieg zu, ehe das Spiel wegen eines Unwetters unterbrochen werden musste. Nach der Rückkehr auf den Platz brachte ein später Elfmeter von Ángel Di María den Ausgleich für Benfica und damit die Verlängerung. Dort bewies Chelsea Abgezocktheit: Christopher Nkunku, Pedro Neto und Kiernan Dewsbury-Hall trafen und machten so das Viertelfinal-Duell mit Palmeiras perfekt.
Cole Palmer brachte Chelsea in Führung, als er zwei Verteidiger von Palmeiras umkurvte und den Ball präzise ins Eck schob. Nach der Pause sorgte ausgerechnet Chelseas künftige Offensivhoffnung Estevão für den zwischenzeitlichen Ausgleich gegen seinen zukünftigen Arbeitgeber – mit einem wuchtigen Abschluss unter die Latte. Doch am Ende sollte es Chelseas Abend werden: In der 83. Minute wurde ein Schuss von Malo Gusto abgefälscht, prallte unglücklich von Weverton ins eigene Tor und bescherte den Blues den umjubelten Sieg. Damit kommt es für Chelsea nun im Halbfinale zum Duell mit Fluminense.
João Pedro sicherte mit zwei sehenswerten Toren den Finaleinzug von Chelsea und brach gleichzeitig die Herzen seines ehemaligen Vereins. Der Neuzugang der Blues, der aus der Fluminense-Jugend stammt, machte mit seinem Doppelpack die Finalhoffnungen der Brasilianer zunichte. In der 18. Minute bestrafte er einen Fehler von Thiago Silva und zirkelte den Ball von der Sechzehnerkante eiskalt ins obere rechte Eck. Zu Beginn der zweiten Hälfte legte er dann nach einem Konter seinen zweiten Treffer nach, als er an Ignacio vorbeizog und den Ball unter die Latte hämmerte.