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"Wisst ihr, was ich damit sagen will?": Emotionale Ansprache von Chelsea-Legende Thiago Silva

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Die FIFA Klub-WM 2025 ist nicht nur eine Plattform für die besten Fußballmannschaften der Welt. Sondern auch für ehemalige und aktuelle Weltstars, die vielleicht etwas gealtert sind, in ihrem Leistungspensum aber an nichts eingebüßt haben. Ob Lionel Messi, Luis Suarez oder Sergio Ramos: Die ehemaligen Superstars des Fußballs ziehen immer noch in ihren Bann und sorgen mit ihren Leistungen bei ihren neuen Klubs fernab des europäischen Spitzenfußballs für Aufsehen. 

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Der Profi, der es am weitesten im Turnier geschafft hat, heißt aber nicht Messi, Suarez oder Ramos. Sondern Thiago Silva: Der ehemalige Kapitän der brasilianischen Nationalmannschaft, der jahrelang für Chelsea und Paris St.-Germain aktiv war, steht auch im Alter von 40 Jahren im Trikot von Fluminense noch voll im Saft, sowohl sportlich als auch als Emotional Leader.

In drei von vier Spielen stand Silva die komplette Spielzeit über auf dem Platz. Und im Achtelfinale gegen Inter Mailand führte er sein Team zu einem sensationellen Sieg, der Fluminense den überraschenden Viertelfinaleinzug bescherte. 

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Thiago Silva erzählt eine Anekdote von 2014 

Wie er das geschafft hat? Nicht nur mit einer fehlerfreien und vorneweggehenden Vorstellung auf dem Platz. Sondern schon im Vorfeld mit einer hochemotionalen, persönlichen und nachwirkenden Ansprache, die er in der Spielerkabine an sein Team gehalten hat. Davon ist nun, Tage später, ein Video aufgetaucht, das eindrucksvoll belegt, was für ein großer Anführer Silva ist. 

In seiner Rede im Spielerkreis erzählt er eine persönliche Lebensgeschichte von 2014. "Ich habe die Weltmeisterschaft mit Brasilien gespielt", beginnt er, "an einem unserer freien Tage bin ich nach Hause gefahren. Mein Stiefvater kam vorbei ... der Mann, der mich zu dem gemacht hat, der ich heute bin. Er war krank. Doch ich wusste nicht, wie schlimm es war." 

Silva kehrte nach seinem Heimatbesuch zur Selecao zurück, "das Turnier endete, wie es endete", mit dem historischen 1:7 Brasiliens gegen den späteren Weltmeister Deutschland. Und seinem Stiefvater ging es immer schlechter: "Er wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Ich musste zurück nach Paris zur Saisonvorbereitung ... Nach einem der ersten Ligaspiele rief mich meine Frau an: 'Dein Stiefvater ist gestorben.'"

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Fuminense überträgt die Pointe direkt aufs Spiel 

Längst mit Tränen in den Augen, geht Silva über zur Pointe und zur Moral der Geschichte, die er auf sein Team vor dem wichtigen Achtelfinale gegen Inter Mailand übertragen will: "Wisst ihr, was ich damit sagen will? Ich bin nicht ins Krankenhaus gegangen, um ihn zu sehen, weil ich dachte, er würde wieder gesund. Dass alles gut wird. Ich bin stattdessen zurück nach Paris. Was ich damit sagen will: Schiebt nichts auf, was ihr jetzt tun könnt. Im Hier und Jetzt. Wartet nicht. Vielleicht bleibt keine Zeit." 

Mit lautem Applaus wurde die Rede angenommen - und das Team verinnerlichte die eindringlichen Worte umgehend. Gegen die Nerazzurri legte Fluminense einen beherzten Auftritt hin, spielte leidenschaftlich und erfolgreich und gewann mit 2:0. Ein denkwürdiger Sieg eines Underdogs. Eingeleitet von einer denkwürdigen Ansprache eines echten Leaders. Der auch im Viertelfinale gegen Al-Hilal wieder alles dafür geben wird, dass sein Team das Herz auf dem Platz lässt.