Zu Beginn des Dezembers fand in Washington die WM-Auslosung statt, doch Murat Yakin reiste anschliessend nicht nach Hause, sondern ging gleich auf Inspektion, wo die Nati während der Endrunde ihr Camp aufschlagen könnte. Anschliessend reiste der 51-Jährige zwar wieder zurück, ist jetzt aber in New York und Miami "an der Wärme", um dort die Festtage zu verbringen, wie er gegenüber 20 Minuten verrät.
Mit dabei sind natürlich auch seine beiden Töchter, die den Fussball gespannt mitverfolgen. So seien diese voll dabei und verfolgen die Geschehnisse auch in den sozialen Medien. "Dass sie das so interessiert, macht mich sehr stolz." So sind die beiden Töchter auch bei der EM 2024 bei jedem Spiel gewesen und haben sich dabei auch als Kritikerinnen erwiesen: "Da wird zu Hause auch immer wieder diskutiert und die Aufstellungen nachbesprochen."
Die beiden Mädchen haben dabei auch Spieler, die sie favorisieren und lieber auf dem Platz sehen als andere. Besprechen kann Yakin die Aufstellungen in den USA aber nicht mit seinen beiden Lieblingen, da diese zum Zeitpunkt der WM noch zur Schule gehen. "Perfekt" wäre, wenn die Schweiz den Halbfinal erreichen würde, denn dann würde es auch seinen Töchtern noch zum Spiel reichen. "Wir werden alles daransetzen, die beste WM mit der Schweiz zu spielen."
Die USA kennt die Schweizer Nati ja bereits bestens, unter anderem dank den beiden Testspielen im Juni, als Mexiko und die USA bezwungen werden konnten. Viel wichtiger als die Resultate war damals jedoch, dass die Mannschaft dabei wieder zusammengerückt ist und einen "tollen Teamgeist" entwickeln konnte.