Mit Björn Lipfert findet ein bekanntes Gesicht den Weg zurück in die Unistadt. Wenige Tage nach dem einvernehmlichen Aus von Markus Zschiesche präsentierte der Greifswalder FC den 44-Jährigen als Nachfolger. Und dieser kennt sich beim GFC bereits bestens aus. Von 2021 bis 2023 war der UEFA-Pro-Lizenz-Inhaber bereits für die Geschäftstelle und den Nachwuchs der Hansestädter verantwortlich, ehe er den Sprung ins Ausland in die lettische zweite Liga zu Leevon Saldus und anschließend dem Marupes SC wagte.
"Ich bin dem Verein für diese Chance unglaublich dankbar", freut sich der frisch gebackene Greifswald-Coach auf die neue Aufgabe. "Der Kontakt zu den Verantwortlichen ist in meiner Zeit in Lettland nie wirklich abgerissen. Für mich fühlt es sich jetzt wie ein Nachhausekommen an. Gleichzeitig bin ich mir der Herausforderungen der Aufgabe bewusst und kann es kaum erwarten, mit der Mannschaft loszulegen", brennt Lipfert bereits auf den Start. Trainingsauftakt ist am 5. Januar, dann soll der Grundstein für den Klassenerhalt gelegt werden.
Komplette Identifikation mit dem Klub
"Wir freuen uns sehr, mit Björn Lipfert einen engagierten und ambitionierten Fußballtrainer für unseren Verein zurückgewonnen zu haben", so Greifswalds Geschäftsführer Daniel Gutmann und schiebt die Gründe für Lipferts Verpflichtung nach: "Björn kennt den Greifswalder FC, identifiziert sich komplett mit der Aufgabe und mit der Region. Zudem bringt er wertvolle Erfahrung aus unterschiedlichen Funktionen im Verein mit und weiß genau, welche Entwicklungsschritte notwendig sind." Mit seiner klaren spielerischen Philosophie würde der gebürtige Rathenower hervorragend zu den Zielen und der Vereinsphilosophie des GFC passen, erkärt Gutmann weiter.
Der Trainingsauftakt ist für den 5. Januar angesetzt, dann soll Lipfert gemeinsam mit dem Team den Grundstein für den Klassenerhalt legen. Zur Winterpause liegen die Hanseaten knapp über der Gefahrenzone auf dem 14. Platz. Zum Start in die Restrunde empfängt Greifswald am ersten Februar-Wochenende den FC Rot-Weiß Erfurt.
Der Greifswalder FC war bereits der dritte abstiegsbedrohte Klub, der in den vergangenen Tagen seinen Trainer getauscht hatte. Davor musste Adrian Alipour bei der BSG Chemie Leipzig bereits seine Koffer packen. Am vergangenen Sonntag, einen Tag nach der Niederlage gegen Erfurt, erwischte es beim BFC Dynamo Dennis Kutrieb.