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"Ähnliche Richtung": Baumann über Transfererlöse und Neuzugänge

kicker

Schalke 04 muss auch in der kommenden Saison einen ordentlichen Transferüberschuss erzielen. Wie Sportvorstand Frank Baumann der WAZ bestätigte, soll erneut ein Plus um die neun Millionen Euro in der Bilanz stehen. "Man kann sehen, welche Transferüberschüsse wir in der vergangenen Saison erzielt haben - und das wird in eine ähnliche Richtung gehen", sagte Baumann. Damit bezog er sich auf die DFL-Auflage, wonach Schalke zum weiteren Abbau des negativen Eigenkapitals einen Gewinn erzielen muss.

In der vergangenen Saison half S04 der Verkauf von U-19-Nationalspieler Assan Ouedraogo an RB Leipzig für rund zehn Millionen Euro kräftig dabei mit, das Ziel zu erreichen. Bislang strich Schalke für Derry Murkin (1,2 Millionen Euro) und Paul Seguin (400.000 Euro) eher überschaubare Summen ein, über Boni können sich die Beträge allerdings noch erhöhen. Satte Einnahmen würden vielmehr bei einem Verkauf von Angreifer Moussa Sylla und/oder U-19-Nationalspieler Taylan Bulut winken.

Wo Baumann den dringendsten Handlungsbedarf sieht

Doch Schalke muss auch noch Geld in die Hand nehmen, um den Kader zu verstärken. Bislang sind mit Timo Becker (Abwehr, Holstein Kiel) und Soufiane El-Faouzi (Mittelfeld, Alemannia Aachen) erst zwei Neue verpflichtet worden. Mit Kenan Karaman und Tomas Kalas muss S04 länger auf zwei Leistungsträger verzichten.

Verstärkungen suche Schalke "gerade in der Innenverteidigung und im zentralen Mittelfeld", wie Baumann betonte. Der 49-Jährige sehe generell trotz der finanziellen Schieflage "kein Risiko, sondern eher eine sehr reizvolle Chance".

Im Vergleich zu den Vorjahren habe Schalke nun "einen festen Boden gefunden", so Baumann weiter. "Ich spüre, dass eine Bereitschaft da ist, ein Fundament und eine Struktur aufzubauen." Dennoch ließ er keinen Zweifel daran, dass Schalke auch im Jahr 2026 in puncto Neuzugänge keine großen Sprünge wird machen können. "Wir brauchen Transfererlöse - nicht nur in dieser Saison, auch in der Zukunft."