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2. HBL: Bietigheim weiter an Spitze, erste Niederlage für Hüttenberg

kicker

Coburg konnte am Samstag in der 2. Handball Bundesliga zwei Punkte vom Bundesligaabsteiger Potsdam entführen. Nach einer ausgeglichenen Startphase zog die HSG ab der zwanzigsten Minute davon und konnte die Führung bis zum Abpfiff halten. Am Ende stand ein 33:29 für die Gäste auf der Anzeigetafel.

Der HC Elbflorenz konnte sich derweil über den dritten Sieg in neun Tagen freuen: Nach dem Erfolg gegen Lübeck-Schwartau und der Pokal-Sensation gegen Hamburg gewannen die Sachsen gegen Lübbecke souverän mit 35:30. Timo Löser zeigte sich mit sieben Toren wieder sehr treffsicher.

Der TSV Bayer Dormagen wurde seiner Favoritenrolle beim HC Oppenweiler/Backnang gerecht und bezwang den Aufsteiger mit 29:24. Auch in diesem Spiel waren die ersten zwanzig Minuten ausgeglichen, dann setzten sich die Hausherren ab und konnten die Führung bis zum Schlusspfiff behalten.

Im Topspiel zwischen Balingen und Nordhorn wurde es überraschend deutlich: Die Hausherren gewannen mit 35:23. Mit einem 9:3-Lauf zum 14:8-Pausenstand sorgten die Gallier bereits in den ersten dreißig Minuten für eine Vorentscheidung, im zweiten Abschnitt wurde der Abstand dann sogar zweistellig. Einmal mehr glänzte Sascha Pfattheicher mit acht Treffern. Die HSG rutscht mit ihrer zweiten Saisonniederlage vorerst auf den sechsten Rang ab.

Am Sonntag warteten um 17 Uhr gleich drei Partien: Die SG BBM Bietigheim konnte mit dem 29:24-Heimsieg über die Eulen Ludwigshafen, bei denen Michael Haaß am Monat die Arbeit als neuer Chefcoach aufnimmt, zumindest für einen Abend die Tabellenführung übernehmen. Die Pfälzer verschliefen den Start in die Partie und rannten dem 0:5-Fehlstart in der Folgezeit hinterher.

Dessau empfingt Ferndorf und konnte sich mit dem 27:20-Heimsieg in der Spitzengruppe festsetzen. Torhüter Philipp Ambrosius war mit 16/1 Paraden der überragende Spieler beim DRHV. Die Muldestädter konnten schon mit einem 9:3-Start schnell die Zeichen auf Sieg stellen, auch wenn Ferndorf sich noch einmal auf einen Treffer (17:16) heranarbeiten sollte.

Der TV Großwallstadt konnte mit dem 32:26 gegen die HSG Krefeld Niederrhein sein Punktekonto ausgleichen und in der Tabelle an den Eagles vorbeiziehen. Den Rheinländern reichten auch 14 Paraden von Finn Rüspeler nicht. Nach einer ausgeglichenen Partie mit zunächst wechselnden Führungen, konnten die Franken dann in der Crunch-Time nach dem 22:22 (48.) erst den deutlichen Sieg einfahren.

Um 18 Uhr spielten Hagen und Essen, das NRW-Duell gewannen die favorisierten Hausherren mit 39:36. Der dreimalige Deutsche Meister verlor zum Ende der ersten Halbzeit (14:14) den Kontakt, konnte nach einmem Sechs-Tore-Rückstand (23:17) immerhin noch einmal verkürzen.

Am Montag kassierte der als Tabellenführer in den Spieltag gestartete TV Hüttenberg die erste Niederlage: Für den VfL Lübeck-Schwartau war das 35:31 (20:15) hingegen ein Befreiungsschlag, auch dank sechs Spielern mit vier oder mehr Toren und zwei parierten Siebenmetern des nachverpflichteten Mark Ferjan.