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2. HBL kompakt: Eulen feiern Klassenerhalt, Krefeld und TUSEM verpassen Big Points

kicker

Der Donnerstag

Angeführt von einem starken Tarek Marschall (zehn Tore) setzte sich die HSG Nordhorn-Lingen gegen das ersatzgeschwächte Team des TV Hüttenberg durch. Neben Vit Reichl und Lasse Ohl fehlte auch noch Danil Dyatlov kurzfristig (Fuß). Für die Gäste traf David Kuntscher zehn Mal. Yahav Shamir und Simon Böhne kamen für die Mittelhessen insgesamt nur auf sechs Paraden. Auf der Gegenseite brachten es Kristian van der Merwe und Luca Tschentscher gemeinsam immerhin auf zehn.

Der Freitag

Von Anfang an hatte der bereits als Absteiger feststehende HC Oppenweiler/Backnang gegen den VfL Lübeck-Schwartau keine Chance. Nach sechs Minuten führten die Hausherren mit 6:0, nach 14 Minuten mit 12:2 und nach 30 Minuten mit 19:6. So ging es für die Gäste schnell nur darum, das Debakel einigermaßen noch in Grenzen zu halten.

Die VfL-Torhüter hatten absolute Traum-Quoten - allen voran Mark Ferjan: Er kam auf irre 67 Prozent (zwölf Paraden). Paul Holzhacker und Einar Nickelsen waren auf Lübecker Seite die besten Torschützen (jeweils sieben). Für den HCOB erzielten Tjörvi Tyr Gislason, Nick Fröhlich und Lukas Rauh je vier Treffer.

Der Dessau-Roßlauer HV hielt die Partie lange Zeit offen, dann setzte sich die SG BBM Bietigheim im zweiten Durchgang auf sechs Tore ab. In der Folge kämpften sich die Hausherren nochmal auf zwei Treffer heran, näher sollten sie dem Bundesliga-Aufsteiger aber nicht mehr kommen. Bietigheimer Top-Torschütze war Jonathan Fischer (sieben Tore). Dessaus Marcel Nowak traf sogar zehn Mal.

Der Samstag

Die Eulen Ludwigshafen zitterten sich zum 29:27-Heimsieg gegen den TuS Ferndorf und machten damit den Klassenerhalt vorzeitig perfekt. Zur Halbzeit waren die Gäste noch mit 12:16 in Führung, im zweiten Durchgang drehten die Eulen die Partie und behielten in einer spannenden Schlussphase die Oberhand. Bester Torschütze der Partie wurde Sören Servos vom TuS.

Der TuSEM Essen muss dagegen weiterhin um den Klassenerhalt bangen. Der TuS N-Lübbecke konnte sich in der 22. Minute mit fünf Toren absetzen, doch der TuSEM kämpfte sich bis zum Seitenwechsel wieder auf 14:12 heran, bevor kurz nach Wiederanpfiff der Ausgleich gelang. Danach blieb es bis zum Schluss spannend, doch in der Crunchtime behielten die Gastgeber den kühleren Kopf und feierten am Ende einen 30:29-Sieg.

Der bereits feststehende Aufsteiger Balingen-Weilstetten ließ vor heimischer Kulisse gegen den VfL Eintracht Hagen keine Zweifel an einem Sieg aufkommen. Zum Ende der ersten Halbzeit konnte sich die HBW mit fünf Toren absetzen und baute diesen Vorsprung bis zum Spielende immer weiter aus. Am Ende stand ein 40:29-Erfolg auf der Anzeigetafel.

Der Sonntag

Der VfL Potsdam feierte gegen den TV Großwallstadt einen 30:29-Krimi-Sieg in letzter Sekunde. Die gesamte Spielzeit über begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Erst die letzte Aktion brachte die Entscheidung, als Rune Laskowski mit der Schlusssirene den Siegtreffer erzielte.

Auch die Partie zwischen dem HSC Coburg und der HSG Krefeld-Niederrhein hatte einiges an Spannung zu bieten. Mit einem Vier-Tore-Vorsprung gingen die Gastgeber in die letzten beiden Spielminuten, doch 20 Sekunden vor Schluss gelang der HSG noch der Anschlusstreffer. Für einen Punktgewinn oder Sieg reichte es jedoch nicht mehr. Die Hausherren jubelten am Ende über einen 36:34-Sieg.

Der Montag

Am Montag setzte sich der HC Elbflorenz Dresden mit 33:30 gegen Dormagen durch. Nach einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie setzten sich die Gastgeber in der Schlussphase ab und feierten am Ende einen knappen Heimsieg. Julius Dierberg war mit 9/5 Treffern bester Werfer der Partie.

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