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A-Jugend weiblich: Halbfinalisten fix, Pokalsieg für Berlin

kicker

Schon in den Hinspielpartien des Viertelfinals gab es keine Richtungsentscheidung. Von den Rückspielen sollten allerdings drei deutlich entschieden werden. Der Titel wird nun am 9. und 10. Mai im Rahmen eines Final4 vergeben. Noch ist offen, wo die Endrunde ausgetragen wird.

HSG Stuttgart/Metzingen - HSG Blomberg-Lippe 26:27 (15:15)

Stuttgart/Metzingen hatte auswärts bereits mit 36:33 gewonnen und stand aber zwischenzeitlich auch kurz vor dem Aus. Blomberg war stark gestartet, Ruslana Litvinov war beim 5:9 (13.) die Lipperinnen in Richtung Final4. Die Gastgeberinnen kamen vor allem über Klara Schlipf und Laura Knapp zum 10:10 (18.) wieder auf Augenhöhe. Die eigene 14:11-Führung konnten die Schwäbinnen aber auch nicht halten.

Nach dem Seitenwechsel beim 15:15 erwischte Blomberg wieder den besseren Start, war beim 19:22 (47.) von Meggan Rusko wieder drei Tore weg. Mehr aber gelang nicht, Stuttgart-Metzingen kämpfte um den Anschluss, mit ihrem fünften Tor sollte Klara Schlipf zum 26:27 treffen, Toptorschützin war Ermira Lutolli mit sieben Toren. Bei Blomberg setzten Litvinov (7), Rusko und Siebenmeterschützin Leni Ringelkamp (je 6) die meisten Treffer.

HSG Bensheim/Auerbach - Handewitter SV 32:23 (14:7)

Nach der knappen Hinspielniederlage ließ der Nachwuchs der Flames keine Zweifel aufkommen. Vor allem Pauline Borrmann (8) und Hanna Walther (7) übernahmen auf dem Weg zur frühen 9:1-Führung schon Verantwortung. In der Folgezeit kam Handewitt nicht mehr in die Nähe des Weiterkommens.

Ein kurzzeitiges Verkürzen auf fünf Tore (20:15) beantworteten die Gastgeberinnen mit einem 4:0-Lauf zum 24:15 (47.). Erst nach dem 32:20 (58.) nahm man den Fuß vom Gas. Bei den Gästen traf Mathilda Fehrke sechsmal.

TV Hannover-Badenstedt - TuS Steißlingen 33:26 (12:13)

Hannover-Badenstedt legte einen 0:6-Fehlstart auf das Parkett, ehe dann nach fast zehn Minuten durch die am Ende überragende Chiara Rohr (13/2) der Bann gebrochen werden sollte. Die Niedersächsinnen kämpften sich aber ins Spiel, die am Ende siebenmal erfolgreiche Minou Pohlai glich zum 11:11 (28.) aus und stellte auch den 15:14-Führungstreffer (35.) her.

Ein letztes Mal glich dann noch Steißlingens Toptorjägerin Anne Riedle aus, doch dann sorgten vor allem Rohr und Pohlai auf dem Weg zum 22:15 (42.) für klare Verhältnisse. Mit dem 33:26-Heimsieg war das Ticket ins Final4 gelöst.

Buxtehuder SV - Borussia Dortmund 33:25 (12:15)

Nach dem 29:29-Remis unter der Woche zeigte sich das Rückspiel zunächst noch wechselhaft. Buxtehude gab eine frühe 3:0-Führung wieder aus der Hand, kassierte zum Ende des ersten Durchgangs nach einer 11:10-Führung noch einen 12:15-Pausenrückstand.

Beim 18:18 (40.) war aber alles wieder ausgeglichen und in den letzten zwanzig Minuten zog der BSV dann zum deutlichen 33:25-Sieg davon. Vor allem Enna Thöming (7) war bei den Gastgeberinnen nicht zu stoppen. Mila Bücking (8/2) traf am häufigsten für den BVB.

Pokalsieg für Berliner TSC

Der Berliner TSC ist Deutscher Pokalsieger in der weiblichen A-Jugend. Der Hauptstadtklub gewann nach dem 28:24-Hinspielerfolg bei der HSG Kleenheim-Langgöns auch das Rückspiel in eigener Halle mit 34:28. Vor allem Sara Chouchi (10/8), Lilly Schlotterbeck (8/3) und Alina Sophie Pandura (6) stachen heraus. Bei den Gästen aus Hessen erzielte Laura Sophie Euler 9/1 Tore.