Fehlercode: %{errorCode}

BHC nach Horror-Halbzeit: "Hat uns das Genick gebrochen"

kicker

Ein starker Matija Spikic, eine wieder mal prall gefüllte Werner-Assmann-Halle und ein verunsicherter BHC sorgten dafür, dass sich Eisenach bereits in der ersten Halbzeit einen deutlichen Vorsprung erspielte. Bereits in der 25. Minute hatten die Gastgeber beim 18:9 das Spiel vollkommen an sich gerissen.

Im zweiten Abschnitt kamen die Gäste jedoch immer besser in das Spiel und konnten den Abstand immer weiter verkürzen. Drei Minuten vor Schluss, als der BHC noch einmal auf zwei Tore herankam, hätte die Partie noch einmal komplett kippen können. Doch der ThSV ließ sich nicht beirren und konnte am Ende den 33:31-Heimsieg feiern.

BHC muss lernen

"Die erste Halbzeit hat uns das Genick gebrochen. Mit der Moral in der zweiten können wir zufrieden sein. Wenn man auf die Anzahl der technischen Fehler schaut, wird es schwer, Punkte in der Bundesliga mitzunehmen. Das sind viel zu viele - auch ohne Not", erklärte BHC-Trainer Markus Pütz in einer Pressemitteilung.

Weiter fügte er an: "Das erklärt auch den Acht-Tore-Vorsprung für Eisenach. In der zweiten Halbzeit fehlte uns auch etwas Spielglück. Da landeten Abpraller wieder beim Gegner. Vielleicht hätten wir nach hinten raus noch etwas mehr Spielzeit gebraucht. Leider machen wir einen technischen Fehler, als wir auf ein Tor rankommen können. Das ist schade, aber wir haben eine junge Mannschaft. Da müssen wir draus lernen."

"Das ist nicht selbstverständlich"

"In der ersten Halbzeit decken wir überragend, haben einen guten Rückzug und drücken selbst im Tempospiel. Wir hatten auch Fehler dabei, haben aber nicht aufgehört und immer wieder gedrückt. Die erste Hälfte war extrem zufriedenstellend. In der zweiten Halbzeit machen wir da weiter, decken gut, haben aber etwas mehr Pech in Situationen, in denen wir in der ersten Hälfte defensiv noch erfolgreich waren", erklärte ThSV-Trainer Sebastian Hinze.

"Wir schaffen es dann nicht, in der Phase offensiv so zu agieren wie vorher. Wir verzetteln uns auch immer mehr im Innenblock, statt in der Breite anzugreifen. Dann wird es noch mal eng. Uns fehlte die 100-prozentige Konsequenz So läuft es manchmal. Und dann muss man der Mannschaft ein großes Kompliment machen, dass sie es geschafft hat, das Spiel am Ende zu ziehen. Das ist nicht selbstverständlich in einem Spiel, das immer enger wird", erklärte er weiter.

mehr zur HBL auf handball-world.news:» Schlagzeilen Handball-Bundesliga» Spielplan Handball-Bundesliga» Tabelle Handball-Bundesliga» Video-Highlights Handball-Bundesliga