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"Brauchen nicht tiefstapeln": Das traut Hens dem DHB-Team bei der EM zu

kicker

Bundestrainer Alfred Gislason spricht von seinem "härtesten Turnier". Immer wieder ist von einer "Monstergruppe" zu lesen. In der Vorrunde der Handball-EM 2026 bekommt es Deutschland mit Österreich, Serbien und Spanien zu tun. In der Hauptrunde würden - bei erfolgreicher Qualifikation dieser Mannschaften - Übermacht Dänemark, Titelverteidiger Frankreich, WM-Schreck Portugal und Norwegen warten.

"Ich kann Alfred nur recht geben. Das ist natürlich ein Monster-Turnier, was die Auslosung angeht", sagt Pascal Hens im Gespräch mit handball-world. Der Weltmeister von 2007, der das Turnier als TV-Experte live bei Dyn begleiten wird, betont jedoch auch: "Es ist auch immer eine große Chance für die Entwicklung der Mannschaft".

Hens verweist auf die Erfolge der vergangenen Jahre: "Zuletzt haben wir bei den Olympischen Spielen eine super Performance hingelegt, auch echt starke Gegner beiseite geräumt und dadurch auch eine Menge Selbstvertrauen gesammelt. Im Hinblick auf die nächsten Jahre ist es einfach der nächste Schritt, den wir da machen müssen oder können."

"Ich traue den Jungs alles zu"

Der Europameister von 2004 ist trotz des Hammer-Programms zuversichtlich: "Als Fan der deutschen Handball-Nationalmannschaft und als ehemaliger Spieler bin ich ein positiv denkender Mensch. Ich traue den Jungs alles zu", so Hens, der jedoch auch unterstreicht: "Die absolute Übermannschaft war in den letzten Jahren Dänemark. Gegen die haben wir nie gut ausgesehen".

Doch das nimmt dem ehemaligen Rückraum-Linken nicht den Optimismus: "Alle anderen Mannschaften haben wir auch in der jüngsten Vergangenheit schlagen können. Von daher wäre es vermessen zu sagen: 'Es wäre toll, wenn wir in die Hauptrunde kommen'. Das Ziel ist natürlich, weit zu kommen und den ganz großen Coup zu schaffen. Dafür musst du irgendwann auch Dänemark schlagen. Das haben wir zuletzt nicht geschafft, aber ich denke immer positiv und traue den Jungs definitiv zu, ins Halbfinale zu kommen - egal wie schwer es wird." Dafür braucht es allerdings eine "Top-Performance".

Hens hofft auf "Statement" gegen Österreich

"Es ist natürlich keine einfache Gruppe. Wenn wir es im Turnier weit schaffen wollen, müssen wir diese drei Spiele einfach gewinnen. Deswegen hoffe ich, dass wir gut ins Turnier reinkommen und gegen Österreich ein Statement setzen, damit die Jungs Selbstvertrauen haben. Dann werden wir die anderen beiden Spiele auch gewinnen und verlustpunktfrei in die Hauptrunde einziehen", prognostiziert Hens.

Den schweren Turnierbaum solle man in der Zielsetzung nicht beachten, meint der 45-Jährige: "Man kann nur das erreichen, was man sich selbst als Ziel gesetzt hat. Wir brauchen nicht tiefstapeln", betont Hens: "Wir müssen als Fans und Zuschauer aber realistisch sein, dass es auch viele andere Mannschaften gibt, die das Zeug dazu haben, ins Halbfinale einzuziehen. Das ist das Geile an unserem Sport, dass alles wirklich sehr eng beieinander ist".

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