"Ich schaue normalerweise nicht zurück, sondern nach vorne", sagt Briet. Doch spätestens beim Gewinn der WM-Bronzemedaille 2023, als seine Familie auf der Tribüne saß, sei ihm bewusst geworden, wie außergewöhnlich dieser Weg gewesen sei. Besonders, weil das Dasein in der Nationalmannschaft ein anderes ist, als das Vereinsleben.
"Im Verein sind die Verantwortlichkeiten klarer. In der Nationalmannschaft kann sich alles sehr schnell ändern", erklärt der Halblinke, der aus den Erfahrungen früherer Turniere gelernt hat, besser mit dieser Unsicherheit umzugehen.
"Egal wie groß der Druck ist"
Mit Blick auf die Europameisterschaft 2026 weiß Briet, dass die Titelverteidigung zusätzliche Aufmerksamkeit und Druck mit sich bringen wird. Für ihn ist das EHF EURO vor allem eine mentale Herausforderung, vielleicht sogar mehr als eine körperliche.
Entsprechend habe die mentale Vorbereitung im französischen Team in den vergangenen Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. Trotz aller Belastungen ist für Briet aber eines klar: "Egal wie groß der Druck ist - es gibt keinen Ort, an dem ich meinen Januar lieber verbringen würde."