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Buxtehude ohne Kreisläuferin beim Liga-Neustart

kicker

In der WM-Pause herrschte große Betriebsamkeit beim Buxtehuder SV. Nach 18 Jahren trennte man sich vom langjährigen Chefcoach Dirk Leun. Wenige Tage später konnte man den Nachfolger präsentieren, doch Jonas Schlender ist noch bis zum Saisonende an den HSV Solingen-Gräfrath gebunden. Und so wird zunächst interimsweise bis zum Saisonende Nicolaj Andersson die Mannschaft coachen, der Däne ist einer von zwei Debütanten beim BSV.

Den Fokus will der neue Coach auf seine Mannschaft gelenkt wissen: "Wir haben jetzt wichtige Aufgaben vor uns, bei denen wir uns entwickeln müssen. Dabei haben uns die drei Wochen Vorbereitung bereits geholfen, um uns kennenzulernen und die Spielidee zu vermitteln", sagt Andersson. "Jetzt brauchen wir unsere Zuschauer im Rücken und wir als Mannschaft müssen daraus zusätzliche Energie ziehen."

Die Spielidee sieht der 37-Jährige in einem überfallartigen Angriffsspiel mit klarer Struktur und schnellen Pässen auf dem Weg nach vorne. Verfolgt wird dabei auch ein dänisches Motto, was in den letzten Monaten in Handballkreisen oft die Runde machte: "Handball ist Spaß."

Alle Kreisläuferinnen verletzt

Doch der Traditionsverein kann auch weiterhin nicht personell aus dem Vollen schöpfen. Durch die schwere Verletzung von Sophie Fasold wird nun die Schwedin Annie Linder debütieren.

Zudem steht keine Kreisläuferin aus dem Bundesligakader zur Verfügung. Larissa Kroepel und Carina Senel fehlen schon seit Monaten, bei der WM verletzte sich auch noch Jolina Huhnstock im zweiten Vorrundenspiel am Arm. Und auch Rückraumschützin Levke Kretschmann ist weiterhin nicht einsatzbereit. Einzig hinter der Rückkehr von Isa Ternede kann ein Fragezeichen gesetzt werden.

"Die Situation nehmen wir an wie sie ist und haben uns entsprechend das ein oder andere im Training überlegt. Für uns geht es darum, Sicherheit zu gewinnen. Das beste Selbstvertrauen holst du dir über schrittweise Erfolge. Ich habe eine fokussierte und konzentrierte Mannschaft übernommen, die voll mitzieht und ich freue mich auf das erste Spiel", blickt Andersson auf die ausverkaufte neue Halle Nord voraus.

"Unser Ziel muss es sein, unser eigenes Spiel sauber zu gestalten und nicht in das Tempospiel von Bensheim zu geraten. Gelingt uns das, traue ich uns, mit den Fans im Rücken, was zu", freut sich Andersson auf sein erstes Heimspiel.