Der HC Elbflorenz Dresden erwartet am heutigen Samstag den TV Hüttenberg zu einem Topspiel der 2. Liga, auch wenn die Gäste derzeit mit 14:12 Punkten auf dem neunten Platz hängen. Sieben Punkte fehlen dem Vorjahresdritten auf die Gastgeber, die aktuell auf dem zweiten Platz der Tabelle der 2. Handball-Bundesliga liegen.
Elbflorenz-Neuzugang Viktor Petersen Norberg sagte vor dem Spiel: "Hüttenberg ist kein einfacher Gegner, auch weil er eine etwas andere Abwehr spielt. Darauf müssen wir achten. Wenn wir an die Leistungen der letzten Spiele anknüpfen, haben wir sicher gute Chancen, die Punkte in Dresden zu behalten. In meiner Laufbahn war ich noch mit keinem Team elf Spiele in Serie ungeschlagen. In diesem Sinne ist mein und unser Ziel das fortzusetzen."
"Mit Dresden erwartet uns die momentan formstärkste Mannschaft der 2. Liga", meint TVH-Coach Stefan Kneer im Vorfeld auf der Homepage des Vereins. "Sie haben in den letzten Jahren die Mannschaft konsequent verbessert und spielen im Kern schon seit zwei, drei Jahren zusammen unter Andrè Haber. Im rechten Rückraum haben sie sich diese Saison mit Viktor Norberg und Anton Preußer noch einmal verstärkt, aber im Angriff ist grundsätzlich jeder Spieler gefährlich."
"Dagegen müssen wir eine kompakte Abwehr stellen, dürfen die Räume nicht zu groß lassen und uns gegenseitig helfen", so Kneer. "Vorne benötigen wir mehr Ballfluss und Esprit als noch gegen Nettelstedt, denn Dresden kann sowohl defensiv als auch offensiv verteidigen. Darauf werden wir uns vorbereiten. Bisher haben wir in Dresden immer gute Spiele gemacht und auch am Samstag fahren wir dorthin, um das Spiel zu gewinnen."