"Es hat irgendwie nichts richtig funktioniert. Keiner hat in das Spiel reinfinden können, inklusive mir. Und dann ist es auch verdammt schwer, hier Punkte mitzunehmen", konstatierte ein enttäuschter Philipp Ahouansou nach der 32:24-Auswärtsniederlage seiner HSG am Dyn-Mikrofon.
Vor der Partie ließ man aus Wetzlar noch verlauten, dass man bei den Oberbergischen stabil bleiben wolle und "nicht wieder von vorne anfangen müssen". Dass das Spiel dann nicht nach Plan verlief, sah auch Ahouansou:
"Wir sagen, gefühlt im 2-Spiele-Takt, dass es Ausrutscher sind. Immer wenn es gegen klare Favoriten geht, kriegen wir eine dicke Packung und fangen quasi wieder bei Null an. Dann kämpfen wir uns hoch, holen wieder was in einem Spiel. Wir müssen jetzt mal anfangen, ich weiß, es ist spät, aber irgendwann muss man mal anfangen, eine gewisse Konstanz reinzubringen und von Spiel zu Spiel auch Möglichkeiten mitzunehmen."
"Schon in Halbzeit eins entschieden"
Auch sein Trainer Runar Sigtryggsson fand nach dem Spiel deutliche Worte: "Das Spiel war schon nach der ersten Halbzeit entschieden. Wir wussten, dass Gummersbach einen Lauf hat und die meisten ihrer letzten Spiele schon in den ersten 15 Minuten entschieden hat. Das wollten wir verhindern, aber das ist uns überhaupt nicht gelungen."
"Wir hatten uns das ganz anders vorgestellt und wollten uns vor allem kämpferisch anders präsentieren. Wir wussten aus den letzten Spielen, dass Gummersbach in der ersten Viertelstunde oft schon vorentscheidend davonzieht, und wollten das unbedingt vermeiden. Das ist uns überhaupt nicht gelungen. Wir müssen das aber nun schnell abhaken", ergänzt der Isländer gegenüber seinem Verein.
Als Nächstes steht für Wetzlar ein immens wichtiges Spiel um den Klassenerhalt an. Am kommenden Sonntag empfängt man zum Vier-Punkte-Spiel den Bergischen HC. Laut der These Ahouansous, sollte die HSG in dem Spiel wieder etwas holen.
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