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Gaugischs Mission: "Stück für Stück ran an die Weltspitze"

kicker

"Die Lücke, die wir vor dem Turnier hatten, ist ja immer noch da", sagte der 51-Jährige nach der Verlängerung seines Vertrags bis 2028 dem Sport-Informations-Dienst (SID). Das Ziel sei nach wie vor, "Stück für Stück an die Weltspitze ranzurücken".

Gaugisch macht daraus eine Mission. "Das ist ein weiter Weg, das ist ein sehr, sehr weiter Weg", betonte der 51-Jährige mit Blick auf die absoluten Topteams. "Die haben einfach in dem Bereich noch einen Vorsprung - und den wollen wir verkleinern."

Entscheidend sei, "gut zu arbeiten" - dann sei das Aufschließen an die Phalanx aus Norwegen, Frankreich und Dänemark realistisch. "Diese Basis, die wir jetzt haben - und die ist gut -, müssen wir weiterentwickeln mit Feinheiten. Dann können wir nochmal das ein oder andere Tor mehr machen und vielleicht das ein oder andere Tor verhindern. Dann wird die Lücke immer wieder kleiner."

Gaugisch: "Ging nicht um eine andere Herausforderung"

Dass die Verlängerung seines Vertrags kein Automatismus war, habe nichts mit anderen Angeboten zu tun gehabt. "Da ging es nicht um eine andere Herausforderung, sondern um meine eigene Person. Ist das etwas, was mich erfüllt? Was meinen Alltag erfüllt? Wie ist es mit dem Trainerteam?", sagte Gaugisch, der seine Zukunft nach der Heim-WM zunächst offen gelassen hatte: "Das war ein ganz normaler Prozess, der aber auf einer guten Basis abgelaufen ist."

Nach dem verlorenen WM-Finale gegen Norwegen sei zunächst "einfach die Traurigkeit" da gewesen, sagte er. Mittlerweile überwiege aber "das Gefühl, man hat etwas erreicht. Wenn man das Video anguckt oder die Analyse macht, hat man schon wieder Ideen im Kopf, wie es weitergehen soll." Für den neuen Zyklus spüre er "unendlich" Feuer. Es sei eine "Ehre", den Job weiter auszuüben, "aber auch eine Verpflichtung, alles reinzulegen, um Erfolg zu haben".

Gaugisch ist seit 2022 im Amt, unter ihm zeigt die Entwicklung des DHB-Teams konsequent nach oben: 2024 war den deutschen Frauen nach 16 Jahren das Comeback auf der Olympia-Bühne gelungen. Im vergangenen Dezember zog Deutschland nach dem Halbfinal-Triumph über Titelverteidiger Frankreich erstmals seit 1993 in ein WM-Finale ein, unterlag dort aber Olympiasieger Norwegen.

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