Um 20 Uhr kommt es in der Schwalbe Arena zum Bergischen Derby zwischen dem VfL Gummersbach und dem Bergischen HC. Die Gastgeber wollten ihre starke Heimserie ausbauen und unter Beweis stellen, "wer aktuell die Nummer eins im Bergischen Land ist", heißt es in einer Pressemitteilung.
"Derbys zu spielen, macht immer Spaß", betont VfL-Kreisläufer Stepan Zeman im Vorfeld des brisanten Nachbarschaftsduells: "Wir wollen an die Leistung der letzten Spiele anknüpfen und mit unseren Fans die zwei Punkte feiern."
Doch auch der Bergische HC zeigt seit einigen Wochen deutlich stabilere Leistungen, als noch zu Saisonbeginn. Am vergangenen 13. Spieltag gelang ein starker 35:32-Heimsieg gegen den Handball Sport Verein Hamburg. Allein in der Fremde steht der BHC weiterhin noch ohne Punktgewinn da.
Mit 7:21 Punkten rangiert der Klub aus Wuppertal und Solingen mittlerweile dank einer klar aufsteigenden Form auf Platz 15. Einen großen Anteil an dieser Entwicklung hat Torhüter Christopher Rudeck, der seit 2015 das BHC-Trikot trägt und in dieser Saison bereits 101 Paraden verzeichnete.
BHC vermisst Ausfälle
Im Angriff liegt der Fokus der Gäste vor allem auf der linken Seite: Linksaußen und Toptorschütze Noah Beyer (77 Treffer) sowie Rückraumspieler und bester Assistgeber Sören Steinhaus (50 Tore und 39 Assists) gehören zu den Aktivposten im Spiel des BHC.
"Der BHC hat bisher immer von der guten Zusammenarbeit im Rückraum von Maldonado und Babak profitiert. In dieser Saison haben sie allerdings Pech mit Verletzungen", weiß Zeman, dass der BHC aktuell auf wichtige Leistungsträger verzichten muss. So fallen Spielmacher Eloy Morante Maldonado (Riss des Syndesmosebandes) und Rechtsaußen Yannick Fraatz (Kreuzbandriss) auch gegen die Gummersbacher verletzungsbedingt aus.
Der VfL selbst geht mit viel Rückenwind in das Derby. Beim letzten Auswärtsspiel in Flensburg zeigten die Oberbergischen nach einer schwierigen ersten Halbzeit eine starke Reaktion und holten dank einer überzeugenden zweiten Halbzeit in der letzten Sekunde ein 37:37-Unentschieden bei der SG.
"Wir müssen nach der ersten Halbzeit zufrieden mit einem Punkt gegen Flensburg sein, aber im Laufe der zweiten Halbzeit hätten wir in Führung gehen und trotzdem zwei Punkte holen können. Ich bin froh, dass wir den negativen Verlauf zu Beginn des Spiels umdrehen konnten", resümiert Zeman. Vor heimischem Publikum will der VfL nun von Beginn hellwach sein und den positiven Trend der vergangenen Spiele fortsetzen.
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