Die Füchse Berlin wahrten ihren Platz in der Spitzengruppe mit einem 36:28-Auswärtserfolg. Die Tigers konnten nur in der Anfangsphase Schritt halten, Berlin nahm mit einem 6:0-Lauf zum 10:5 die Kontrolle. Naomi Conze (7) und Anais Gouveia (6) trafen am besten für den Hauptstadtklub, bei Waiblingen war Amelie Herzog (6/5) Toptorjägerin.
Der HC Leipzig ist in die Erfolgsspur zurückgekehrt, beim ESV 1927 Regensburg musste der Spitzenreiter allerdings hart für den doppelten Punktgewinn kämpfen. Die Bunker-Ladies waren in einem Spiel mit wechselnden Führungen noch beim 25:24 (57.) vorne, verloren letztlich mit 26:28. Lisa Lammich (10) und Jana Walther (6/4) ragten beim HCL raus, bei Regensburg traf Franziska Peter (7/3) gegen ihren Ex-Klub am besten.
Die Rödertalbienen konnten ihre Positiv-Serie auf nun acht Siege in Serie ausbauen, siegten gegen die SG 09 Kirchhof mit 36:23 (16:10). Trainerin Maike Daniels konnte die Einsatzzeiten verteilen, Alicja Pekala (6) traf am besten. Bei den Gästen aus Melsungen traf Chantal Reimbold siebenmal.
Die Handball-Luchse von Buchholz-Rosengarten setzen ihren positiven Trend fort, erreichten beim HSV Solingen-Gräfrath ein 28:28-Unentschieden. Dabei lag der Tabellenfünfte zur Pause schon mit 18:13 vorne, hatte dieses Polster beim 19:19 schon wieder verspielt.
Der Rostocker HC und der TuS Lintfort warteten seit längerer Zeit auf ein Erfolgserlebnis. Beim Krisengipfel aber konnten die Dolphins angeführt von Finja Jaz Wolf (11) und Patrycja Drewnik (6/4) am Ende klar mit 37:25 (19:13) gewinnen. Bei den Gästen vom Niederrhein konnten auch neun Tore von Leonie Udaw die deutliche Pleite nicht verhindern.
Seit fast sechs Monaten haben die Grün-Weißen in der heimischen Klaus-Dieter-Fischer-Halle nicht mehr verloren. Gegen den Bergischen HC musste man sich aber mit einem 30:30-Unentschieden begnügen. Vesna Tolic (5/5) rettete den Löwinnen das Remis, die überragenden Torschützinnen zuvor waren Svenja Mann (10) und Bremens Leni Ruwe (7).
Die Red Sparrows der HSG Freiburg haben sich der größten Abstiegssorgen entledigt, mit dem 36:30-Heimsieg über den 1. FSV Mainz 05 kann man sich nun weiter nach oben orientieren. Saskia Probst (11/1) war die überragende Spielerin der Breisgauerinnen, die im ersten Durchgang bis zum 9:12 noch im Hintertreffen waren. Für die Dynamites traf Rugile Bartaseviciute neunmal.
Zum Abschluss verpasst Leverkusen hauchzart die zweite Sensation in zwei Wochen. Nach dem Punktgewinn in der Vorwoche beim Spitzenreiter aus Leipzig hätte am Sonntagnachmittag vor heimischer Kulisse fast das nächste Topteam Punkte gelassen. Am Ende trennten sich beide Teams mit 33:34.
Der 22. Spieltag der 2. HBF
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