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"Bin enttäuscht": Pytlick kritisiert Flensburg scharf

kicker

Die Diskussionen um den Wechsel von Simon Pytlick nach Berlin schreiten voran. Nachdem weiterhin ungeklärt ist, ob der Wechsel eventuell schon im kommenden Sommer vollzogen wird, schoss der Weltstar nun gegen die SG Flensburg-Handewitt.

In einem Interview mit bt.dk erklärte der Däne, dass er von seinem aktuellen Arbeitgeber nicht die Rückendeckung erhielt, die er sich gewünscht hätte. "Ich finde, es hätte der Führung gut angestanden, mich in dieser Situation etwas mehr zu unterstützen und etwas unterstützender in Bezug darauf zu sein, wie es mir erging. Aber so war es nicht. Das musste ich selbst bewältigen", warf er der SG vor.

Mehr noch: Er fühlte sich von Vereinsseite alleine und im Stich gelassen, insbesondere als die SG-Fans auf einem Banner skandierten: "Niemand ist größer als der Klub". "Ich kann das Banner nicht ganz verstehen und dass sie meinen, ich würde denken, ich sei größer als der Verein. Das bin ich auf keinen Fall. Und das habe ich zu keinem Zeitpunkt zum Ausdruck gebracht", erklärte Pytlick gegenüber bt.dk.

Unterstützung durch Mitspieler

Seine Mitspieler hätten ihn stets unterstützt, betont Pytlick. Der Verein hätte ihn aber besser beschützen sollen. "Meine Teamkollegen waren unglaublich gut darin, mich zu fragen, wie es mir geht. Aber diese Dinge außerhalb des Feldes musste ich selbst regeln, weil es von Seiten des Vereins keinen Schutz für mich als Handballspieler gab - auch in Bezug auf die Fans", bedauerte der Rückraumspieler.

Er sei besorgt, ob dies ein allgemeiner Trend gegenüber Spielern werden könnte: "Ich bin enttäuscht und besorgt, falls das eine Tendenz ist. Auch im Hinblick auf jüngere Spieler, die kommen und dasselbe tun, was ich getan habe, was ich übrigens in meinem Recht tue, weil ich eine Klausel in meinem Vertrag habe. Und weil ich die Dinge auf die richtige Weise mache."

Auf Nachfrage von bt.dk erklärte Geschäftsführer Holger Glandorf: "Wir haben Simons Kritik zur Kenntnis genommen, und sobald er nach der EM zurück ist, werden wir ein Gespräch mit ihm führen. Wir wünschen ihm viel Erfolg für das kommende Turnier." Zum Banner der Fans sagte er: "Wenn ein Spieler persönlich angegriffen wird, werden wir ihn schützen. In diesem Fall mit dem Banner 'Niemand ist größer als der Verein' mussten wir nicht eingreifen, da das Zitat ein übergeordnetes Prinzip unseres Vereins ist und ein Einzelfall war."

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