Wenn Deutschland am letzten Spieltag der Hauptrundenphase heute Abend auf Frankreich trifft, wird ein gegnerischer Spieler im Mittelpunkt stehen: Dika Mem ist der Star der Franzosen und wechselt 2027 zudem zu den Füchsen Berlin in die Bundesliga. Ganz im Turnier scheint er aber noch nicht angekommen zu sein.
23 EM-Tore in sechs Spielen sind für den 28-Jährigen ein ungewöhnlich schlechter Wert. Stefan Kretzschmar, der an der Verpflichtung des Rückraumspielers noch aktiv beteiligt war, fand nun deutliche Worte: "Das war sein einzig gutes Spiel bei diesem Turnier", sagte der ehemalige Linksaußen bei Harzblut mit Blick auf die Partie gegen Portugal, wo Mem acht Tore aus acht Würfen beisteuerte.
Zwei "Aussetzer"
"Ansonsten hat er auch zwei Aussetzer dabei gehabt, Dänemark und jetzt auch Spanien", so Kretzschmar weiter. Tatsächlich: Gegen die Dänen lautete seine Ausbeute drei Treffer aus acht Würfen, gegen die Iberer sogar null aus vier.
Deutschland sollte sich vor dem Ausnahmehandballer trotzdem in Acht nehmen: Dass er Spiele entscheiden kann, hat er in der Vergangenheit schon öfter unter Beweis gestellt. "Das wird interessant zu beobachten sein, wie er gegen uns spielt", meint jedenfalls "Kretzsche": "Ich glaube, das wird ein Krieg."
mehr zur Handball-EM 2026 auf handball-world.news:» Der Spielplan der Handball-EM 2026» Die Tabellen der Handball-EM 2026» Wo kann ich die Handball-EM 2026 im TV sehen?» Die Schiedsrichter-Ansetzungen der Handball-EM 2026» Alle Schlagzeilen zur Handball-EM 2026