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Melsungen-Vorstand nennt Details zum Dujshebaev-Transfer

kicker

Die Handball-Bundesliga freut sich auf ein Brüder-Duo. Denn ab kommender Spielzeit löst sich das Dujshebaev-Trio in Kielce auf. Trainer Talant ist beim polnischen Spitzenclub schon jetzt von Bord gegangen, seine Söhne Alex und Daniel schließen sich dem VfL Gummersbach und der MT Melsungen an.

Rund um den Transfer der Nordhessen gab es im Februar bereits Verwirrung, nachdem MT-Vorstandssprecher Andreas Mohr die Personalie zuerst verneinte, ihn einen Monat später der Öffentlichkeit dann allerdings doch als Neuzugang präsentierte.

Um mit jeglichen Gerüchten über taktische Finten und Falschaussagen aufzuräumen, war es Mohr im Gespräch mit handball-world ein Anliegen, den ganzen Prozess detailliert noch einmal zu erklären. "Ich weiß noch ganz genau, wann das Thema aufgekommen ist, und zwar rund um den 28./29. Januar. Da hatte ich von dem Namen als konkreten Kandidaten bei uns wirklich noch nichts gehört", so Mohr.

Mohr erklärt Dujshebaev-Verwirrung

Zu der Zeit hätten sich Co-Trainer Finn Lemke und sein Cheftrainer Roberto Garcia Parrondo um den Kader gekümmert. "Erst Anfang Februar haben wir dann konkret über Spieler für den Rückraum gesprochen, und dabei fiel auch Danis Name. Erst danach habe ich den ersten Kontakt mit dem Berater von Daniel Dujshebaev aufgenommen, und zwar am 19. Februar, nachdem wir uns dazu entschieden hatten, ein erstes Angebot zu unterbreiten", stellt Mohr klar.

Einen knappen Monat dauerten die Gespräche in der Folge an, ehe der Bundesliga-Siebte am 18. März das Rückraum-Ass Dujshebaev vorstellte und einen Drei-Jahres-Vertrag mit dem 28-jährigen Spanier abschloss.

Vorstandssprecher Mohr verweist im Zuge der Verwirrungen auch auf eine andere Sache: "Dass es ein paar Unklarheiten gab, war etwas der Situation geschuldet, dass Michael Allendorf seit dem 1. Oktober nicht mehr als Sportvorstand im Amt war. Die Arbeit rund um die Kaderplanung lag da freilich nicht brach, aber sie hat sich kurz verändert."

Nun ist der neue Sportvorstand Jesper Larsson dafür hauptverantwortlich und das Interims-Duo aus Garcia Parrondo und Lemke damit von der Kaderplanung entlastet. Und die letzten Fragezeichen rund um den Dujshebaev-Transfer nach Nordhessen geklärt.