"Ich habe ein bisschen darüber nachgedacht, ob es jetzt taktisch irgendwie neue Erkenntnisse gibt", erklärte der Löwen-Coach, betonte jedoch: "Was offensichtlich ist, ist, dass das Tempo immer höher wird." Damit steige auch die Belastung für die Unparteiischen enorm. "Die Ansprüche und die Anforderungen an die Schiedsrichter werden immer höher, weil das Tempo so extrem hoch ist mittlerweile", so Machulla.
Gerade die intensiven Zweikämpfe am Kreis hätten ein Niveau erreicht, "wo es wirklich richtig zur Sache geht". In Bruchteilen von Sekunden müssten Entscheidungen getroffen werden und das in Partien, die oft auf Messers Schneide stehen. "Die Spiele sind alle so eng beieinander. Und gerade wenn es dann wirklich darum geht, gewinnst du den Titel oder gehst du in die nächste Runde, entscheiden manchmal Kleinigkeiten", sagte Machulla.
Zwei oder drei Pfiffe könnten dabei den Unterschied machen. Der zunehmende Rückgriff auf den Videobeweis sei einerseits eine "schöne Entwicklung", verlängere andererseits aber auch die Spielzeit deutlich. Insgesamt plädiert der Löwen-Trainer für eine klarere Linie: "Ich glaube, es wäre gut, wenn wir da mal wieder so eine Linie reinkriegen, dass sich alle mal wieder so ein bisschen daran erinnern, was ist eigentlich erlaubt und was nicht erlaubt."
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