"Uns verbindet das Alter", meint Renars Uscins im ARD-Film "Generation Gold". Der Linkshänder wurde wie auch Teamkollege David Späth am 29. April 2002 geboren. Rund eineinhalb Jahre jünger ist hingegen Marko Grgic, der am 11. September 2003 zur Welt kam.
"Es gibt von uns drei keinen, der gleich ist", streicht Grgic heraus, dass das Trio "drei unterschiedliche und interessante Charaktere" seien. Für Späth steht aber fest: "Wir sind nicht nur die jungen Wilden, sondern wir wollen eine wichtige Stütze in der Mannschaft sein und das zeigen wir auch."
Die ARD begleitet die drei Nationalspieler auch zu ihren Wurzeln, bei Uscins ins lettische Riga, wo der Linkshänder bis zum Alter von drei Jahren "auf unsgefähr 55 Quadratmetern zu sechst" gewohnt hat.
Auch wenn er in Eisenach geboren wurde, liegt die Heimat von Grgic in Saarlouis, wo er bis zur A-Jugend spielte und nicht in ein Handball-Leistungszentrum ging. "Ich war immer der Heimat treu und meiner Familie. Es war mir wichtig, dass ich mich wohlfühle. Deshalb hab ich einen unorthodoxen Weg gewählt."
Darum spielt David Späth im Tor
David Späth wuchs in Kaiserslautern unweit des Betzenbergs auf und wollte damals mit seinem Bruder "alles andere außer Fußball" beginnen. Der Handball habe sich angeboten, weil dort damals Spieler gesucht wurden.
Warum er dann beim TuS KL-Dansenberg zum Torhüter wurde, dafür hat der Olympiazweite eine einfache Erklärung: "Wir hatten eine neue Mannschaft und noch keine festen Torhüter", so der 23-Jährige und betont: "Ich hab' gemerkt, es macht mir Spaß und ich muss nicht so viel laufen."
Der Film von Hendrik Deichmann lässt ehemalige Weggefährten und Trainer zu Wort kommen, blickt auch auf die aktuellen Stationen in Hannover, Mannheim und Flensburg. Außerdem zeigt er, wie sich die Spieler beim DHB-Teambuilding-Event im Escape-Room schlagen.
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