Aus Dortmund berichtet Christian Stein
Die 36:18-Gala gegen Montenegro war "pure Dominanz" fand Julia Maidhof vor allem mit dem direkten 9:0-Lauf in der Anfangsviertelstunde. "Vor allem die Abwehr hinten, die haben so hart gearbeitet. Montenegro hatte keine Chance."
"Ich weiß nicht, ob ich das schon mal hatte - 15 Minuten kein Gegentreffer. Aber wir haben auch nicht nachgelassen, sondern den Vorsprung noch weiter ausgebaut und genau so soll es sein", sagt Maidhof. "Wir wollten auf jeden Fall den Montenegrinerinnen direkt diesen Kampf wegnehmen. Wir wussten, dass es hart wird."
"Würde nicht gegen uns spielen wollen"
"Ich bin unglaublich stolz auf diese Mannschaft, wir waren von der ersten Sekunde voll da, haben intensiv gearbeitet, nichts zugelassen und auch nichts anbrennen lassen. Da gibt es heute nichts zu beanstanden, es war in erster Linie ein unfassbar gutes Spiel", jubelte Katharina Filter.
"In dieser Verfassung würde ich auch nicht gerne gegen uns spielen", findet Viola Leuchter: "Wir setzen genau das um, was wir uns vornehmen und ich bin sehr stolz auf das Team, das sehr flexibel agiert."
"Wir haben Pletikosic ihren Spin-Move weggenommen, der hat kein einziges Mal gesessen, auch der Überzieher nicht. Von den Schlagwürfen bei Grbic war einer dabei und uch die Jaukovic-Würfe aus dem Rückraum waren kein Tor", zählt Gaugisch.
Der Bundestrainer betont mit Blick auf den 36:18-Endstand: "Es ist schon ein Ergebnis dessen, was wir gemacht haben. Ich sehe eine Mannschaft, die in jeder Sekunde gierig ist. Wenn mal ein Ball ist, dann wollen sie den nächsten wieder haben."
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