Aus Rotterdam berichtet Felix Buß
In der 37. Spielminute zog sich Tabea Schmid im letzten WM-Hauptrundenspiel gegen Rumänien allem Anschein nach eine schwere Knieverletzung zu. Das teilte der Pressedienst des Schweizer Handballverbands mit. "Tabea Schmid wird sich in der Schweiz mit Verdacht auf einen Kreuzbandriss weiteren medizinischen Untersuchungen stellen müssen."
Die Kreisläuferin war nach einem Ballgewinn in der Verteidigung in den Gegenstoß gegangen. Kurz vor dem gegnerischen Kreis war Tabea Schmid dann von Rumäniens Sorina-Maria Grozav, Lorena-Gabriela Ostase und Elena Rosu aufgehalten worden. Schmid setzte noch zum Wurf an, knickte dabei aber unnatürlich mit dem Knie um.
Da Rosu Schmid bei dem Sturz im Gesicht traf, wurde die Rumänin nach einem Videobeweis disqualifiziert. Diese Strafe bleibt für Rosu ohne Folgen. Bewahrheitet sich der Verdacht auf Kreuzbandriss, dürfte die 21-jährige Schmid allerdings, die neben den Top 3 bei der WM auch bei Team Esbjerg zu den besten Torschützinnen gehört, für einige Monate ausfallen.
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