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So will Dänemark den EM-Fluch besiegen

kicker

Vier Weltmeistertitel und Olympia-Gold lauten die größten Erfolge von IHF-Welttrainer Nikolaj Jacobsen mit Dänemark. Dass es noch nicht für einen EM-Titel reichte, fuchst ihn. Im EHF-Format "Handball Mastermind" erklärte er nun, wie er Dänemark auf den Gewinn einstellen will.

Nach einem Jahrzehnt als Nationalspieler übernahm Jacobsen 2017 das Amt des Nationaltrainers und arbeitete von Beginn an mit einigen der besten Spieler des Sports zusammen: "Es ist nicht einfach. Natürlich gibt es viele gute Spieler, aber es gibt auch Spieler, die ein bisschen besser sind als der Rest. Bei vielen Spielern muss ich überlegen: Wie kann ich sie einsetzen? Wie können sie in dieses Team integriert werden? Können wir sie zusammen mit Spielern wie Pytlick, Gidsel oder Lauge einsetzen? Wo passen sie hinein? Wie passe ich sie ein? Das ist natürlich schwierig", erklärt er gegenüber der EHF.

Schwere Personalentscheidungen

Die Entscheidungen darüber, welche Spieler er zu Turnieren wie der Europameisterschaft mitnimmt oder in bestimmten Spielsituationen einsetzt, bereiten Jacobsen Auswahlprobleme, mit denen nur wenige andere Trainer konfrontiert sind: "Man muss eine Entscheidung treffen. Es ist schwierig, jemanden anzurufen, der vielleicht einer der besten Spieler der Welt auf seiner Position ist, und ihm zu sagen, dass es zwei andere gibt, die besser sind", so Jacobsen.

"Das Schwierigste war, Mads Mensah Larsen anzurufen und ihm zu sagen: 'Mads, du wirst nicht an den Olympischen Spielen teilnehmen.' Auch wegen unserer gemeinsamen Geschichte", blickt er zurück. "Aber ich sage immer: An dem Tag, an dem ich eine persönliche Entscheidung vor eine professionelle stelle, höre ich als Trainer auf - dann bin ich nicht mehr geeignet."

Klarer Plan - vorne wie hinten

Mit Blick auf die bevorstehende EM, die Dänemark gemeinsam mit Norwegen und Schweden ausrichten wird, zeigt sich Jacobsen überzeugt, dass sein Team bereit ist. "Ich denke, wir bereiten uns sehr gut vor. Wir gehen Angriff und Abwehr sehr detailliert durch, sodass jeder genau weiß, was er zu tun hat."

"Ich glaube nicht, dass sie nervös sind, weil sie den Plan kennen. Sie müssen ihn umsetzen, aber sie wissen auch, dass sie die Qualität haben - die individuelle Qualität -, um das zu tun. Ein großer Faktor ist, dass wir sehr viel Vertrauen in uns selbst und in das haben, was wir umsetzen wollen", versichert der 54-Jährige.

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