Die Rhein-Neckar Löwen haben bei den Füchsen Berlin lange dagegengehalten, mussten sich am Ende jedoch deutlich mit 28:35 geschlagen geben. Nach einem schwierigen Start kämpften sich die Gäste mehrfach zurück ins Spiel und verkürzten Mitte der zweiten Halbzeit sogar auf zwei Tore.
In der entscheidenden Phase zeigte der amtierende deutsche Meister jedoch seine Qualität: Ein 6:0-Lauf in der Crunchtime sorgte für die Vorentscheidung, nachdem die Löwen zuvor mehrfach die Chance gehabt hatten, die Partie endgültig offen zu gestalten.
"Ab morgen gehts weiter"
Torhüter David Späth sah vor allem die fehlende Konstanz als entscheidenden Faktor. "In der ersten Halbzeit hatten wir keine wirkliche Kontrolle, haben vorne zu viele Fehler gemacht", erklärte der Nationalkeeper am Dyn-Mikrofon. Zwar habe sich seine Mannschaft zurückgekämpft und die Füchse zeitweise unter Druck gesetzt, doch in den entscheidenden Momenten seien zu viele kleine Fehler passiert. "Dann passieren uns einfach dumme Fehler und um die Füchse zu Hause zu schlagen, muss alles passen."
Trotz der Niederlage ordnet Späth das Spiel als Teil eines Entwicklungsprozesses ein. Man dürfe sich weder von Erfolgen noch von Rückschlägen zu stark beeinflussen lassen: "Phaseweise war es sehr gut, aber wir wollen uns jetzt nicht zu viel den Kopf in die eine oder andere Richtung zerbrechen."
Die Enttäuschung über die verpassten Punkte sei dennoch groß gewesen, schließlich gehe es in jedem Bundesligaspiel um Zählbares. "Wir ärgern uns, dass wir heute nicht mit was Zählbarem nach Hause gehen." Der Fokus liege nun bereits auf der nächsten Aufgabe: "Wir sind jetzt enttäuscht, aber ab morgen geht es weiter."
mehr zur HBL auf handball-world.news:» Schlagzeilen Handball-Bundesliga» Spielplan Handball-Bundesliga» Tabelle Handball-Bundesliga» Video-Highlights Handball-Bundesliga