David Späth kam beim 32:30-Sieg gegen Portugal zwar nicht zum Einsatz, weil auf seinen Torhüter-Kollege Andi Wolff Verlass war, dennoch freute er sich über die tolle Leistung seiner Mannschaft: "Es war sehr körperlich, aber wir wussten ja, was es auf uns zukommt: Die Portugiesen mit sehr viel Physis. Wir sind überglücklich, dass wir das Team schlagen konnten. Die haben vor zwei Tagen Dänemark geschlagen."
Zudem lobte er die Leistungssteigerung im zweiten Durchgang. "Heute haben wir es geschafft, uns aus so einem kleinen Tief rauszukämpfen in der ersten Halbzeit, wo wir dann eine Führung hergeben und dann mit Unentschieden in die Halbzeit gehen. Aber wir verlieren den Kopf nicht, bleiben ruhig und gewinnen das Spiel am Ende."
Deutschland hat "einen Schritt nach vorne gemacht"
Auf die Frage, was diese Eigenschaft über das Team aussagt, hat der Schlussmann eine klare Antwort. Er sieht eine Entwicklung in der Mannschaft: "Dass wir auf jeden Fall einen Schritt nach vorne gemacht haben. Und ich finde, wir haben uns von Spiel zu Spiel immer mehr gesteigert. Auch wenn das heute kein perfektes Spiel war, kein Leckerbissen, aber es war ein Kampfspiel, was wir angenommen haben."
Außerdem machte der 23-Jährige auf die etwas schwierige Kulisse aufmerksam. Durch die frühe Anwurfszeit war die Halle vergleichsweise leer. Es sei ungewohnt gewesen, dass es nicht so laut war wie die letzten Male. "Aber da wussten wir, da muss halt mehr von uns kommen. Und trotzdem haben uns die Leute gepusht, die da waren, das hat uns gut getan. Und wir sind einfach froh dieses schwierige Spiel gewonnen zu haben", ergänzte Späth.
Einen großen Anteil am Sieg hatte auch Miro Schluroff, der in seinen knapp 12 Minuten Spielzeit sieben Tore machte. "Also Miro hat uns wirklich das Spiel auch mitentscheidend gewonnen, weil er genau in der Phase da war mit seinen Hammerwürfern. Ich glaube jede weiß, was für eine Wumme der hat. Und allein hier im Rückwärtslaufen, gefühlt von der Mittellinie, den noch unten reingeworfen, also Wahnsinn", fand er lobende Worte für seinen Mitspieler, der aktuell den Rekord für den härtesten Wurf der EM inne hat, und sprach ein wichtiges Tor vom Rückraum-Linken an, als dieser unter Druck den Ball im Tor versenkte.
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