Im Dyn-Interview sprach Johannes Bitter von einer "gemeinsamen Erklärung der Gremien" dazu , wie es im Sommer weitergehen soll. In alle Gespräche sei er persönlich aber nicht eingebunden gewesen: "Ich bin Sportdirektor hier und für viele andere Themen zuständig." Mit Blick auf die Zukunft arbeitet er aber dennoch eng zusammen mit den anderen Verantwortlichen des Bundesligisten.
Auch Bitter betonte, dass Hüneburg "wahnsinnig gute Arbeit" geleistet habe. "Er kam hierher für ein Projekt, den Verein in die richtige Richtung zu schubsen, zu sanieren, zu konsolidieren. Da brauchen wir, glaube ich, nicht viel drüber reden, haben wir viel kommuniziert in letzter Zeit, das hat er geschafft." Im April hatte der HSV die Bundesliga-Lizenz "im ersten Anlauf - ohne Bedingungen" erhalten, wie es in einer Vereinsmitteilung hieß.
"Jetzt geht es in der Zukunft ein bisschen anders weiter", blickt Bitter voraus. Hüneburg sei in einer Phase zum Verein gekommen, "in der der Verein wirtschaftlich wirklich sehr schlecht aufgestellt war" und sollte helfen. Das gelang ihm auch. "Ehrlicherweise muss man sagen, dieses Projekt ist ein Stück weit schneller fertig gewesen, als man geglaubt hat", so Bitter, der auch die finanzielle Unterstützung des Investors Philipp Müller hervorhebt.
"Ich weiß, was er für den Verein getan hat"
"Christian hat gesagt, was geht und was nicht geht. (...) Ich hatte das Vergnügen, wirklich täglich das Büro mit ihm zu teilen. Ich weiß, wie er gearbeitet hat, ich weiß, was er für den Verein getan hat. Und ich glaube, das symbolisieren wir heute auch hier aus voller Überzeugung. Christian ist ein Teil von uns, ist hier mittendrin. Und die Arbeit geht ganz normal weiter bis zum Sommer", findet er lobende Worte für seinen Kollegen.
Angesprochen auf die Beschwerden von Sponsoren, die sich nicht genügend betreut gefühlt haben sollen, bezog Bitter klar Stellung: "Ich habe das nicht im Eins-zu-Eins-Gespräch gehört (...), deswegen kann ich das so nicht bestätigen. (...) Und Christian ist überall eingebunden. Natürlich kann er nicht jeden Einzelnen besuchen, das kann kein Geschäftsführer. Also ich kann diese Sachen nicht so wiedergeben, weil die an mich so nicht herangetragen wurden."
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