Nach der Pleite im Heimspiel sparte Bettina Grenz-Klein nicht mit Kritik an ihrer Mannschaft. Besonders die schwache Deckungsarbeit ihrer Spielerinnen war der Lintforter Cheftrainerin ein besonderer Dorn im Auge - sowohl aus dem Rückraum, in 1-gegen-1 Situationen wie über die Kreisanspiele fingen sich ihre Schützlinge die Gegentore ein. Erstmals haderte sie auch mit der Einstellung ihrer Schützlinge.
"Ohne ausreichende Bereitschaft, in der Abwehr zu kämpfen, kann man sich das nötige Selbstvertrauen für ein erfolgreiches Spiel nicht holen. Hier müssen wir deutlich zulegen," gibt sie zugleich die Marschrichtung für die Partie bei den Bunkerladies in Regensburg vor.
Neuzugänge sollen helfen
Die Ausgangslage beim Tabellenachten ist den Gästen durchaus bewusst, aber im Training wurden die Fehler intensiv angesprochen, damit man nach der fast 600 km langen Anreise möglichst lange mitspielen und die Heimmannschaft herausfordern kann.
Neben Verbesserungen in der Abwehr wird es auch auf zwingendere Aktionen im Angriff mit besseren Abschlüssen vor dem gegnerischen Tor ankommen. Mit den Neuzugängen Vakare Damuleviciute vom BHC und der niederländischen U-20 Nationalspielerin Femke Kleijkers aus Geleen sollen die Rückraumaktionen variabler gestaltet und die Last auf mehr Schultern verteilt werden. Zwar war die Einspielzeit über die Weihnachts- und Silvestertage äußerst knapp bemessen, aber beide Spielerinnen konnten ihr Potenzial unter Beweis stellen.
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