Beim Massenstart von Ramsau landeten vier deutsche Kombinierer in den Top-10-Rängen, keiner schaffte es aber auf das Podium. Der, der am aussichtsreichsten nach dem Langlauf vor dem Springen im Wettbewerb lag, war Vinzenz Geiger, doch der Olympiasieger musste sich nach einem Sprung auf 81,5 m am Ende mit Platz 13 zufriedengeben.
Bester DSV-Athlet war der viermalige WM-Zweite Julian Schmid, der es auf Rang 6 schaffte und damit einen Platz vor Altmeister Johannes Rydzek blieb. Da auch Wendelin Thannheimer (9.) und Richard Stenzel (10.), der sein bestes Ergebnis seiner Karriere einfuhr, nicht ganz vorne anklopfen konnten, blieb das deutsche Team erstmals in diesem Winter beim fünften Wettkampf ohne Podiumsplatz.
Ganz oben stand Thomas Rettenegger, der seinen zweiten Saisonsieg feierte. Der Österreicher verbesserte sich durch einen starken Sprung auf 96,0 m von Platz 16 auf 1. Rang 2 ging an den Norweger Jens Luraas Oftebro, Dritter wurde Stefan Rettenegger, jüngerer Bruder des Tagessiegers.
Das Ergebnis im Überblick
Am Samstag steht an gleicher Stelle der letzte Wettkampf des Jahres an, dann wird nach der bekannten Gundersen-Methode erst gesprungen (9.15 Uhr/Langlauf 14.45 Uhr).
Weltcup in Schonach abgesagt
Eigentlich hätte es im neuen Jahr dann in Schonach weitergehen sollen, doch der Kampf um den Schwarzwaldpokal fällt aus: Wenig Schnee und zu hohe Temperaturen in Schonach haben zu einer Absage der Weltcup-Wettbewerbe in der Nordischen Kombination am 3. und 4. Januar geführt. Sowohl Männer als auch Frauen haben somit am ersten Wochenende des Jahres 2026 frei.
Schonach war eine von zwei deutschen Stationen im Weltcup. Am 17. und 18. Januar ist Oberhof als Austragungsort geplant.