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"Ich bin einfach zusammengesackt": Schreckmoment bei Kombiniererin Armbruster

kicker

Nathalie Armbruster hatte im Langlauf, der beim Massenstart anders als gewohnt vor dem Skispringen absolviert wird, für einen Schreckmoment gesorgt. Die 19-Jährige brach nach 3,2 von fünf Kilometern unvermittelt zusammen und blieb mehrere Sekunden regungslos auf der Strecke liegen, mehrere Konkurrentinnen liefen vorbei. Der Deutsche Skiverband sprach später von "Kreislaufproblemen", Armbruster gehe es "so weit wieder gut".

Die Weltcup-Gesamtsiegerin des Vorwinters lief das Rennen zu Ende, absolvierte auch das Springen und landete im Massenstart-Wettbewerb letztlich auf Rang zwölf. Doch der Platz wurde nach dem erlittenen Kollaps beim zweiten Saisonsieg der Norwegerin Ida Marie Hagen letztlich zur Nebensache.

„Dann auf einmal hat einfach mein Körper alles zugemacht.“ (Nathalie Armbruster)

"In der ersten Runde habe ich mich echt gut gefühlt. Es war ein enorm hohes Tempo, wir sind da ganz schön vorne rausgerast", erklärte Armbruster im Anschluss unter Tränen am ARD-Mikrofon. "Dann auf einmal hat einfach mein Körper alles zugemacht. Ich wollte laufen, aber es ging nicht mehr. Kein Schritt mehr. Ich bin einfach zusammengesackt, habe mir gedacht, das war jetzt das Ende vom Rennen", so die 19-Jährige. "Dann lag ich da und habe gedacht: Nein, ich kann das nicht mit mir vereinbaren 'not finished' zu machen. Dann habe ich mich wieder hingestellt, einen neuen Stock bekommen und bin weitergelaufen. Nicht mehr schnell, aber immerhin bin ich ins Ziel gekommen."

Dort wurde sie auf Rang 13 notiert. "Ich wollte niemandem etwas beweisen", meinte Armbruster. "Ich wollte mir selber zeigen: Wenn man denkt, es geht nicht mehr, dass man einfach nicht aufgeben soll." Auf der Schanze flog sie dann auf 84,0 Meter weit am Podium vorbei, aber wieder in guter Verfassung.

Am ersten Weltcup-Wochenende hatte Armbruster in Trondheim die Plätze zwei und drei belegt.

Das Ergebnis im Überblick