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Bei den Bedingungen zieht sich Rogentin aus der Diskussion

kicker

Matteo Joris, Technik-Coach bei Swiss-Ski, hat bereits auf diesem Hang trainiert. Er beschreibt beim Blick die Piste: "Der Startabschnitt beinhaltet ein paar Kurven auf flachem Terrain. Doch dann wird die Piste immer anspruchsvoller. 60 Prozent der Strecke sind sehr technisch." Die Piste könnte sich perfekt für Stefan Rogentin eignen, der in den bisherigen drei Super-Gs immer in den Top 8 landete.

Doch in welchem Zustand werden die Fahrer die Strecke antreffen? Seit dieser Saison wässert die FIS bekanntlich die Strecken nicht mehr gleich, dies dürfte auch in Livigno der Fall sein. Rogentin äussert sich zu diesem Thema: "Es bringt doch rein gar nichts, wenn ich mich darüber echauffiere. Ich akzeptiere die Bedingungen so, wie sie sind." Sein Job sei es, Ski zu fahren. Für die Sicherheit sei die Rennleitung verantwortlich, diesen vertraut der 31-Jährige.

Der Bündner konnte über die Festtage für einmal ein bisschen Ruhe geniessen, denn Rogentin schloss im vergangenen Sommer sein Studium in der Betriebsökonomie ab. "Deshalb hatte ich in all den Jahren auch nie Zeit, um Ferien zu machen." Vor eineinhalb Jahren habe er nach der Saison eine 70-seitige Masterarbeit geschrieben, so seine Zeit verbracht.

Diesen Winter aber will er als "reiner Skirennfahrer" durchziehen und schauen, ob ihn dies zufriedenstellt. "Wenn nicht, müsste ich dann fast auf den Doktortitel hinarbeiten, was dann auch ein wenig verrückt wäre."