Wie Swiss Ski mitteilte, erlitt die 32-Jährige bei ihrem Sturz neben Verletzungen am rechten Handgelenk und an der Halswirbelsäule auch einen Riss des vorderen Kreuzbandes und des Innenbandes am linken Knie. Dies ist das Ergebnis einer MRT-Untersuchung am Samstag in Zürich.
Gisin muss am Knie operiert werden
Aufgrund der Diagnosen steht Gisin nun vor mehreren Eingriffen. "Eine Operation ist vorgesehen, sobald sich die 32-Jährige von den Eingriffen an der Halswirbelsäule und an der rechten Hand etwas erholt hat", hieß es in der Mitteilung der Schweizer Skiverbands. Gisin soll zunächst nach den erfolgreichen Operationen an der Hand und Wirbelsäule erst einmal noch ein paar Tage im Krankenhaus bleiben.
Die Kombi-Olympiasiegerin von 2018 und 2022 befand sich am Donnerstag im zweiten Training vor den Abfahrtsrennen in St. Moritz bei bewölktem Himmel und schummrigem Licht auf der Strecke, als es ihr im unteren Drittel der "Corviglia"-Piste die Ski verschlug. Sie rutschte weg, durchbrach ein Sicherheitsnetz und blieb erst vor einem weiteren Fangnetz liegen.
Verletzungsserie bei den Schweizerinnen
Die Schweiz muss derzeit mit Lara Gut-Behrami und Corinne Suter auf zwei weitere Olympiasiegerinnen verzichten. Gut-Behrami fällt nach einem Trainingssturz im November für den Rest der Saison aus und verpasst damit auch die Olympischen Spiele im Februar. Suter ist nach einem Unfall Anfang Dezember ebenfalls verletzt, wird aber im Januar 2026 wieder zurückerwartet.