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Bittere Schlappe für Schweizerinnen bei Sieg von Hütter

kicker

Die Abfahrt in Val d’Isère war von äusserst knappen Abständen geprägt: Die Fünftplatzierte Laura Pirovano verlor nur 41 Hundertstel auf die Siegerin Cornelia Hütter. Mit der Nummer eins ins Rennen gestartet, setzte Kira Weidle-Winkelmann die erste Duftmarke. Die Deutsche, die das zweite Abfahrts-Training in Val d’Isère gewonnen hatte, zeigte vor allem auf der Gleiterstrecke ihre Qualitäten. Die Zeit der 29-Jährigen wurde erstmals von Lindsey Vonn ernsthaft geprüft. Der US-Ski-Star lag dank eines famosen Mittelabschnitts zunächst vor der Deutschen, doch im letzten Teil unterlief der Abfahrtssiegerin von St. Moritz ein Fehler, weshalb sie sich schlussendlich neun Hundertstel hinter Weidle-Winkelmann klassierte.

Die Führung der Deutschen hielt bis zur mit der Nummer neun gestarteten Österreicherin Cornelia Hütter. Mit einer fehlerfreien Fahrt setzte sich die 33-Jährige mit 26 Hundertstel Vorsprung an die Spitze. Nur einmal wurde Hütters Führung von Sofia Goggia auf die Probe gestellt. Die Abfahrtsgesamtsiegerin der vergangenen Saison ging volles Risiko und war lange Zeit schneller unterwegs als Hütter. Im letzten Abschnitt unterlief Goggia jedoch ein fataler Fehler, weshalb sie sich schlussendlich neben dem Podest einreihen musste.

Schweizerinnen gehören zu den Geschlagenen

Das stark verletzungsgebeutelte Schweizer Speed-Team der Frauen kam nicht auf Touren. Die Teamleaderin Malorie Blanc kam bei ihrer ersten Weltcup-Abfahrt in Val d’Isère nicht richtig in Fahrt und verlor schlussendlich mehr als zwei Sekunden auf die Bestzeit. Auch Jasmine Flury, die ihre dritte Abfahrt nach ihrer langen Verletzungspause fuhr, konnte nicht an ihre guten Leistungen von St. Moritz anknüpfen. Trotzdem war sie schlussendlich gemeinsam mit Delia Durrer die best klassierte Schweizerin. Die beiden belegten gemeinsam Rang 18. Die weiteren Athletinnen von Swiss-Ski kamen ebenfalls, auch aufgrund der schlechter werdenden Bedingungen, nicht wirklich auf Touren. Malorie Blanc (26.) und Joana Hählen (30.) eroberten ebenfalls noch ein paar wenige Zähler.