Fehlercode: %{errorCode}

Blanc als grosser Hoffnungsschimmer des Schweizer Super-G Team

kicker

Lara Gut-Behrami - Die beste Super-G-Fahrerin aller Zeiten fällt aus

Die Super-G-Weltmeisterin von 2021 war seit Jahren die unangefochtene Teamleaderin des Schweizer Super-G-Teams. In der vergangenen Saison fuhr sie in sechs von zehn Super-G-Rennen aufs Podest und sicherte sich damit souverän ihre sechste kleine Kristallkugel in dieser Disziplin. Ob die 34-Jährige nochmals in den Weltcup zurückkehrt, ist unklar. Klar ist jedoch: Sie wird im Team eine riesige Lücke hinterlassen, die nicht zu schliessen ist.

Corinne Suter - Auch die Nummer 2 fällt (vorerst) aus

Die amtierende Abfahrts-Olympiasiegerin verpasst aufgrund eines Trainingssturzes die kommenden Speedrennen. Suter zeigt sich bislang jedoch optimistisch, dass sie für die Olympischen Spiele wieder gesund wird. Die 31-Jährige zeigte in der vergangenen Saison konstante Leistungen und beendete die Disziplinenwertung im Super-G auf dem achten Rang. Ihren einzigen Podestplatz holte sie dabei auf der kommenden Olympia-Strecke in Cortina d’Ampezzo - ein gutes Omen also.

Michelle Gisin - Aus dem Nichts zur Teamleaderin

Die 32-Jährige wird den Super-G von St. Moritz als bestklassierte Schweizerin der vergangenen Saison in Angriff nehmen und damit die Rolle der Teamleaderin übernehmen. Gisin kam letzte Saison jedoch nicht ganz auf Touren; am Schluss standen lediglich zwei Top-10-Platzierungen zu Buche. Die zweifache Olympiasiegerin in der Kombination konzentriert sich - wie bereits in der letzten Saison - ausschliesslich auf die Speeddisziplinen. Dort will sie nochmals voll angreifen, ihr grosses Ziel sind dabei die Olympischen Spiele im kommenden Februar.

Malorie Blanc - Kann sie die vergangene Saison bestätigen?

Sie ist die Newcomerin der vergangenen Saison: Malorie Blanc fuhr im Januar dieses Jahres in ihrem erst zweiten Weltcuprennen in der Abfahrt von St. Anton sensationell auf den zweiten Platz. Einen Tag später erreichte sie im Super-G einen starken neunten Rang. In der neuen Saison lastet aufgrund der Verletzungen von Suter und Gut-Behrami bereits viel Druck auf der 21-Jährigen. Es wird sich zeigen, ob sie bereits in diesem Winter den nächsten Schritt gehen und regelmässig um Podestplätze fahren kann.

Joana Hählen - Ist sie auf Abschiedstournee?

Die Berner Oberländerin kam in der vergangenen Saison nicht so recht auf Touren und fuhr schlussendlich nur einmal in die Top-10. Die Zukunft der 33-Jährigen ist derzeit noch ungewiss: Die zweifache Weltcup-Podestfahrerin lässt offen, ob die aktuelle Saison ihre letzte sein wird. Im Frühling wird sie entscheiden, ob sie nochmals eine Saison dranhängt - entscheidend dafür sind für sie die Leistungen während der Saison, ihre Gesundheit und ihre Motivation.

Jasmine Flury - Auf dem Weg zurück

Die Abfahrtsweltmeisterin von 2023 verpasste die gesamte letzte Saison verletzungsbedingt. In St. Moritz steht die 32-Jährige nun vor ihrem Comeback. Die Bündnerin verbindet mit ihrem Heimrennen positive Erinnerungen: 2017 fuhr sie dort ihren ersten und bislang einzigen Sieg im Super-G ein. Findet Flury zu ihrer alten Stärke zurück, hat sie das Potenzial für regelmässige Platzierungen in den Top-15.

Jasmina Suter - Kampf um die Punkte

Die vergangene Saison von Jasmina Suter endete aufgrund eines Trainingssturzes in Cortina d’Ampezzo bereits Mitte Januar. Die 30-Jährige will die verpatzte Saison hinter sich lassen und nun wieder regelmässig in die Punkte fahren. Bereits dreimal klassierte sich Suter am Ende der Saison in den Top-30 der Gesamtwertung im Super-G.

Janine Schmitt - Kann sie den Schwung aus dem Europacup mitnehmen?

In der vergangenen Saison kam die 25-Jährige erstmals regelmässig im Weltcup zum Einsatz und fuhr dabei dreimal in die Punkte. Mit dem 17. Rang in Garmisch im Januar dieses Jahres erzielte sie ihr bisher bestes Ergebnis. Im Europacup machte Schmitt in derselben Saison mit zwei zweiten Plätzen im Super-G positiv auf sich aufmerksam.

Priska Ming-Nufer - Die Dienstälteste

Die vergangene Saison war für Priska Ming-Nufer, die mittlerweile seit 13 Jahren im Weltcup fährt, eine zum Vergessen. Lediglich zweimal konnte sie im Super-G in die Punkte fahren. Die Paradedisziplin der 33-Jährigen ist seit langem die Abfahrt, in der sie im Februar 2022 ihren bislang einzigen Sieg feiern konnte. Im Super-G ist sie bisher deutlich weniger erfolgreich; bislang erreichte sie nur zweimal in ihrer Karriere die Top-10.

Delia Durrer - Kommt der nächste Schritt?

Die 23-Jährige steht trotz ihres jungen Alters bereits vor ihrer dritten Weltcupsaison. Die vergangene Saison war vor allem im Super-G nicht von grossen Erfolgen gekrönt; lediglich einmal konnte sie in die Punkte fahren. Ein Grund für die mässigen Leistungen waren ihre anhaltenden Rückenprobleme. Nun ist Durrer seit einigen Wochen schmerzfrei und schöpft daraus neue Hoffnung für die kommende Saison.

Stefanie Grob - Auf Kurs zu neuen Bestleistungen

Die 21-Jährige feierte im Januar 2023 bei den Junioren-Weltmeisterschaften die Silbermedaille. Auch im Europacup deutete Grob mit zwei zweiten Plätzen ihr Potenzial an. Aufgrund der Verletzungen im Schweizer Team könnte sie jetzt häufiger im Weltcup zum Einsatz kommen. Für die Rennen in St. Moritz steht sie bereits im Aufgebot.

Stephanie Jenal - Auf der Suche nach den ersten Weltcup-Punkten

Eine Verletzung an der Patellasehne setzte Jenal in der zweiten Hälfte der vergangenen Saison ausser Gefecht. Auch zu Beginn der aktuellen Saison lief es für die 27-Jährige nicht wie gewünscht: In ihren drei Super-G-Einsätzen auf höchster Stufe verpasste sie jeweils die Punkte. Nun hat Jenal in St. Moritz die Chance, erstmals in ihrer Karriere Weltcup-Punkte zu sammeln.

Wer hat noch das Potenzial?

Die Schweiz verfügt über die aktuelle Juniorenweltmeisterin im Super-G. Jasmin Mathis könnte in dieser Saison daher ihr erstes Rennen auf höchster Stufe bestreiten. Ebenfalls Aussicht auf ein Weltcup-Debüt hat Livia Rossi. Die 23-Jährige konnte in der vergangenen Saison im Europacup mit dem 10. Rang in der Gesamtwertung auf sich aufmerksam machen.