Nur fünf Schweizerinnen sind in Kanada zu den beiden Riesenslaloms nach Tremblant angereist. Ein Grund für das kleine Team sind die Europacup-Rennen, die zeitgleich stattfinden. Im österreichischen Mayrhofen standen am Samstag ein Riesenslalom und am Sonntag ein Slalom auf dem Programm.
Im Riesenslalom feierte das italienische Team gleich einen Dreifachsieg. Alice Pazzaglia triumphierte vor ihren Teamkolleginnen Carole Agnelli (+0.47) und Laura Steinmair (+0.73). Die Schweizerinnen sorgten für ein starkes Teamergebnis, wobei Shaienne Zehnder (+1.13) als Fünfte die bestklassierte Swiss-Ski-Athletin war. Dahinter folgten Stefanie Grob (+1.24) als Siebte, Sina Fausch (+1.26) als Achte und Selina Egloff (+1.29) als Zehnte. Abgerundet wurde die Teamleistung durch Dania Allenbach (+1.48) auf Rang zwölf. Punkte verbuchen konnte auch Janine Mächler (+2.06) als 24.
Auch am Sonntag ging der Sieg nach Italien, diesmal war Giulia Valleriani die Schnellste. Sie verbesserte sich im zweiten Durchgang von Rang sieben bis an die Spitze nach vorne. Zur Rennhälfte lagen mit Aline Danioth und Eliane Christen noch zwei Schweizerinnen auf Podestkurs, beide fielen aber um je eine Position zurück. Danioth (+0.80) wurde Dritte, Christen (+0.83) drei Hundertstelsekunden hinter der Teamkollegin Vierte. Zwischen Valleriani und Danioth schob sich die Österreicherin Leonie Raich (+0.61). Nach dem ersten Lauf lag noch Natalie Falch (+0.87) in Führung, sie wurde am Ende Fünfte.
Aus dem Schweizer Team klassierten sich zudem noch Nicole Good (17./+2.19) und Selina Egloff (19./+2.45) in den Punkten.