"Letzte Woche konnte ich am Stilfserjoch die ersten zwei Tage auf den Speedskiern absolvieren", wird Schöpf zitiert. "Es hat sehr viel Spass gemacht und sich schon ganz gut angefühlt."
Die Athletin des WSV Tschagguns hatte sich im Herbst 2024 bei einem Trainingslager in Chile das Kreuzband im linken Knie gerissen. Dadurch verpasste sie die gesamte letzte Saison und verlor ihren fixen Weltcup-Startplatz, den sie sich als Siegerin der Europacup-Abfahrtswertung 2023/24 erarbeitet hatte. "Leider gilt das Fixticket als Disziplinensiegerin nur immer für den Winter danach", erklärt Schöpf laut der genannten Quelle.
Trotz des Rückschlags bleibt die Montafonerin ambitioniert. Ihr bestes Weltcup-Resultat bisher war ein 21. Rang in der Abfahrt von Crans Montana im Februar 2024. Um bei den ersten Speedrennen Mitte Dezember in St. Moritz dabei zu sein, muss sich Schöpf voraussichtlich einer internen ÖSV-Qualifikation stellen. Die Atomic-Pilotin arbeitet weiterhin gezielt an ihrer Fitness: "Natürlich ist es so, dass ich auch jetzt noch auf meine Knie schauen muss und immer ein Fokus auf spezifischem Krafttraining liegt."