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Der plötzliche Sprung ins Rampenlicht war für Blanc eine Herausforderung

kicker

Nach dem verletzungsbedingten Ausfall erfahrener Teamkolleginnen wie Lara Gut-Behrami, Michelle Gisin und Corinne Suter ist Blanc zur unfreiwilligen Leaderin im Speed-Team aufgestiegen. Eine Situation, mit der die junge Athletin erst umgehen lernen muss. "Die Lockerheit zu behalten, ist die grösste Herausforderung", erklärt sie gegenüber dem Blick.

Um mit dem wachsenden Druck umzugehen, hat Blanc im Sommer den Mentaltrainer gewechselt. "Das tat gut. Frische Luft, neue Methoden", sagt sie gegenüber dem Blick. Auch der neue Speed-Trainer Stefan Abplanalp scheint ihr gut zu tun. Er vermittelt eine positive Einstellung zum Druck: "Druck entsteht, weil man etwas kann. Man muss ihn umarmen."

Auf die Frage, ob sie lieber eine Weltcup-Kristallkugel oder einen Olympiasieg hätte, antwortet sie: "Die Kugel. Ein Sieg an einem Tag ist schön, in Cortina erst recht. Aber eine Kugel zählt mehr. Sie verlangt Konstanz - über Wochen, vielleicht Monate."

Im Super-G hat Blanc bereits das Ticket für die Olympischen Spiele nach ihrem sechsten Platz in St. Moritz in der Tasche. Heute kann sich die 21-Jährige auch in der Abfahrt in Val d'Isère das Ticket sichern; benötigt wird dafür eine Top-15-Platzierung. Die Herausforderung wird dabei gross sein, da Blanc die anspruchsvolle Strecke noch nicht aus Weltcup-Erfahrung kennt. In den Trainings verlor sie mehr als zwei Sekunden auf die Favoritinnen. Nichtsdestotrotz zeigte Blanc bereits mehrmals in ihren jungen Jahren, dass sie immer für eine Überraschung gut ist.