Im kanadischen Mont-Tremblant schneit es, dennoch berichtet Wendy Holdener nicht von extrem komplizierten Bedingungen: "Es geht eigentlich sehr gut. Oben ist die Piste hart, da muss man frech fahren, erst unten wird es schwierig, denn da hat man wenig Tempo." Für den zweiten Durchgang formuliert Holdener klare Ziele: "Ich habe nicht mehr den ganzen Lauf im Kopf, ich bin noch gespannt aufs Videostudium. Ich muss bei den Toren weit nach vorne fahren, damit freche Schwünge möglich sind. Ich hoffe, ich kann mich noch steigern." Die Schwyzerin hat im ersten Lauf knapp zwei Sekunden verloren und liegt damit an 16. Stelle.
Der Neuschnee auf der Piste sei kein grosses Problem, denn die Hauptlinie sei weggeräumt. Problematisch werde es erst, wenn man von der Linie abweiche. Dann fahre man in den Neuschnee heraus.
Trotz einem für Rast mittelmässigen Pistenprofil kann die Westschweizerin auf Platz sechs liegend mit ihrem Resultat zufrieden sein: "Diese Piste ist nichts wirklich für mich. Es ist vor allem in der zweiten Hälfte sehr flach. Das Resultat ist aber ganz okay. Ich bin in den Top-Ten." Für den zweiten Lauf nimmt sich Camille Rast vor, die Hügelchen etwas besser zu antizipieren.