Marco Odermatt hat Franjo von Allmen gerade einmal drei Hundertstelsekunden abgenommen. Der Zweitplatzierte ärgerte sich im Zielraum über den knappen Rückstand: "Es nervt. Wenn man es aber neutral betrachtet, ist es das erste Podest in Kitzbühel."
Der Mini-Rückstand findet von Allmen auf der ganzen Strecke: "Die finden wir nach der ersten Startpassage, im Mittelteil. Ich habe überall etwas Vorsicht eingebaut und war nicht total am Limit. Insofern findet man die drei Hundertstelsekunden schon." Bei den letzten Rennen kam von Allmen nur selten fehlerfrei ins Ziel, das ist ebenfalls etwas, das dem Schweizer zusetzt: "Es nervt mich langsam aber sicher, wenn ich in jedem Rennen Fehler mache, die mich zurückwerfen." Im Grossen und Ganzen habe er auf diesem Schnee aber ein gutes Gefühl gehabt.
Die Party folgt erst am Samstag
Von Allmen kann noch nicht einschätzen, was heute Abend auf ihn bei der Zeremonie zukomme. Das seien Dinge, die man gerne hinnehme, wenn man aufs Podest fahre. Eine Party stehe aber erst morgen an und noch nicht jetzt, erklärt der Berner nach seinem zweiten Platz.