In Gröden erlebten die Schweizer Ski-Speedfahrer erneut spannende Rennen: Am Samstag sicherte sich Franjo von Allmen den Sieg bei der zweiten Abfahrt vor Landsmann Marco Odermatt. Bereits am Freitag kam es im Super-G bei von Allmen nach einem der grossen Sprünge zu einem Sturz, eine Szene, die auch am Samstag fast wiederholt worden wäre. Olympiasieger Beat Feuz riet dem 24-Jährigen gegenüber dem Blick daher zu mehr Bedacht: "Er hatte mehrmals richtiges Glück."
Von Allmen selbst räumte nach der anstrengenden Rennwoche ein: "Mir hat am Ende etwas der letzte Wille gefehlt." Nach einem missglückten Sprung im Super-G wäre fast ein ähnlicher Fehler auch in der Abfahrt passiert. "Die erste Mauer habe ich nach meinem Sturz im Super-G genau unter die Lupe genommen, die zweite leider nicht gründlich genug", erklärte der 24-Jährige.
Feuz sieht darin eine Warnung: "Franjo hatte in der Vergangenheit bei unkontrollierten Sprüngen mehrfach Glück. Wenn er nicht bald vorsichtiger fährt, kann das den ganzen Winter über nicht gutgehen." Am Samstag zahlte sich das Risiko für von Allmen aber aus.