Dazu äusserte sie: "Es läuft nicht. Die schlechte Piste ist keine Entschuldigung", wie sie gegenüber dem Blick meinte. Experten sehen den Hauptgrund für Meillards Schwierigkeiten in der mentalen Verfassung der Fahrerin. Sie betont: "Es liegt im Kopf. Aber es ist einfach zu sagen, dass es nur das ist. Im Sommer hat vieles nicht geklappt."
Die Schwester von Loïc Meillard erklärt, dass sie erst mit Beginn des Winters wieder effektiv trainieren konnte und den Rückstand aus der Vorbereitung nicht aufholen konnte. "Ich bin nicht da, wo ich sein will", gesteht sie offen. Statt nach Hause zu reisen, wird Meillard gemeinsam mit dem Technik-Team in Österreich trainieren, um sich auf die kommenden Rennen in Kranjska Gora (Slowenien) vorzubereiten.
Die 27-Jährige wartet in diesem Olympia-Winter noch auf ihre erste Top-15-Platzierung. Der 16. Rang von Semmering war ihr bislang bestes Resultat, dazu gab es auch noch zwei 17. Plätze in Courchevel und Copper Mountain. Zum Saisonstart in Levi landete sie auf dem 22. Rang. Um sich für Olympia zu qualifizieren, muss sie sich noch steigern, braucht es dafür doch zwei Top-15-Ränge oder einen Platz in den Top 7 eines Rennens.