Nach der Abfahrt in Val d’Isère stand am Sonntag der Super-G auf dem Programm. Die Erwartungen auf Schweizer Seite lagen bei Malorie Blanc, die nach ihrer starken Leistung in St. Moritz mit Platz sechs im Fokus stand. Doch der starke Gegenwind machte vielen Athletinnen zu schaffen.
Für den Sieg sorgte die Italienerin Sofia Goggia, die mit einer souveränen Fahrt die Bestzeit setzte. Nur knapp dahinter verpasste Alice Robinson den Back-to-Back-Sieg im Super-G und musste sich mit 0,15 Sekunden Rückstand mit dem zweiten Platz begnügen. Superstar Lindsey Vonn (+0,36) zeigte ebenfalls eine starke Leistung und sicherte sich den dritten Platz auf dem Podest.
Malorie Blanc (+1,39) galt nach den vielen Ausfällen als grosse Hoffnung. Sie zeigte im dritten Sektor eine solide Fahrt und holte im letzten Sektor sogar noch Zeit heraus, doch ein Fehler zu Beginn kostete ihr wertvolle Sekunden. Am Ende reichte es nicht, um ihr Vorwochenresultat zu bestätigen. Blanc landete als beste Schweizerin auf Platz 20.
Joana Hählen (+1,59) ging als erste Schweizerin an den Start, mit der Startnummer 17. Hählen musste in fast allen Streckenabschnitten Rückstand hinnehmen, vor allem in Abschnitt zwei und vier kostete der zunehmende Wind Zeit. Mit 1,59 Sekunden Rückstand belegte sie Platz 23.
Janine Schmitt (+2,48) ging mutig ins Rennen, konnte jedoch vor allem im Gleitabschnitt nicht mithalten und verlor Zeit. Mit 2,48 Sekunden Rückstand belegte sie den 35. Platz. Jasmina Suter zeigte ebenfalls eine gute Leistung, leistete sich aber Fehler im Gleitabschnitt. Mit 1,58 Sekunden Rückstand kam sie auf Rang 22 und reiht sich damit knapp vor Hählen ein.
Von den Schweizerinnen, die nach den Top 30 ins Rennen gegangen sind, fuhren noch Delia Durrer (24.) und Jasmine Flury (27.) in die Punkteränge.