Einen Tag nach ihrem zweiten Platz in der Abfahrt hat Kira Weidle-Winkelmann beim Weltcup in Val d'Isere einen kleinen Rückschlag erlebt. Im Super G kam die Starnbergerin nur auf den 21. Rang. Sie hatte rund eineinhalb Sekunden Rückstand auf die Siegerin Sofia Goggia. DSV-Teamkollegin Emma Aicher wurde Elfte (+0,96 Sekunden). "Das war schon ein bisschen ein Dämpfer", schilderte Weidle-Winkelmann im ZDF. "Aber solche Tage gibt es. Sie sollten nur nicht zu oft passieren."
Goggia wiederum revanchierte sich für den Samstag, als die Italienerin in der Abfahrt nur Achte wurde. Sie setzte sich auf dem schwierigen Kurs vor Alice Robinson aus Neuseeland (+0,15) und der wieder starken Lindsey Vonn (+0,36) durch. Die 41 Jahre alte Amerikanerin unterstrich ihre blendende Form, gelang ihr doch in den bisherigen fünf Speedrennen des Winters die famose Bilanz von einem Sieg, einem zweiten Platz, zwei dritten Rängen und einmal Platz vier. "Ich bin sehr zufrieden. Zweimal am Podest am Wochenende, das reicht mir", sagte Vonn im ORF.
Goggia, die sich laut eigenen Angaben nicht am Limit bewegte, erklärte: "Gestern war ich sehr angefressen. Heute habe ich meinen Job gemacht, ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis." Sie sei "überrascht, dass es für den Sieg gereicht hat. Ich habe noch viele Reserven", meinte die Italienerin nach ihrem 27. Weltcup-Sieg, ihrem vierten in Val d'Isere.
Das Ergebnis im Überblick