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Gut-Behrami darf zum Schluss des Jahres doch noch einmal jubeln

kicker

10. Sara Hector/SWE - 749 Punkte

Das letzte Rennwochenende am Semmering hätte die Tabelle rein theoretisch noch ganz anders aussehen lassen können. Hector war vor dem Wochenende nur wenige Punkte vor Paula Moltzan klassiert, da die US-Amerikanerin jedoch zweimal ausschied und die Schwedin gut performte, sicherte sie sich den zehnten Rang.

Diese Klassierung in den Top Ten hat sich die 33-Jährige aber zweifelsohne verdient. Gleich zu Jahresbeginn stand sie in Kranjska Gora zuoberst auf dem Riesenslalom-Treppchen, sicherte sich im Januar gar noch zwei Podestplätze in ihrer schwächeren Disziplin, dem Slalom. Bis zum Jahresende kamen noch drei weitere Podestplätze hinzu. Der kommende Februar wird für sie ganz wichtig: Bei den Olympischen Spielen tritt sie im Riesenslalom als Titelverteidigerin an.

9. Zrinka Ljutic/CRO - 752 Punkte

Ihr Traumjahr begann schon vor dem Jahreswechsel mit dem Sieg am Semmering, welchen sie im ersten Slalom des Jahres in Kranjska Gora gleich bestätigte. Durch einen weiteren Sieg und einen zweiten Rang sicherte sich Zrinka Ljutic zum Schluss der Saison auch die Slalom-Kristallkugel. Im Dezember sicherte sie sich in Tremblant ihren erst zweiten Riesenslalom-Podestplatz der Karriere.

8. Lara Colturi/ALB - 819 Punkte

Mittlerweile ist die für Albanien startende Italienerin eine der konstantesten Fahrerinnen der Welt, und das im Alter von 19 Jahren. Zwei Podestplätze gab es im Jahr 2025 im Riesenslalom, zudem stand sie in der neuen Saison in vier von fünf Slaloms auf dem Podest. Es ist nur eine Frage der Zeit, ehe Colturi auch ihren ersten Weltcupsieg feiern darf.

7. Emma Aicher/GER - 836 Punkte

Den ersten Weltcupsieg eroberte sich die ebenfalls noch junge Emma Aicher etwas überraschend im März, als sie die Abfahrt von Kvitfjell gewinnen konnte. Zwei Wochen später legte sie im Super-G von La Thuile nach und konnte im Dezember auch die Abfahrt von St. Moritz gewinnen. Sechs Podestplätze gab es insgesamt, ein solcher fehlt ihr nun nur noch im Riesenslalom.

6. Camille Rast/SUI - 888 Punkte

Überragend waren die letzten Wochen von Camille Rast. Die Walliserin hat einmal mehr eindrücklich gezeigt, dass sie zur Weltelite gehört. Das Jahr begann mit dem Sieg in Flachau gut, danach musste sie sich allerdings länger gedulden. Nach einem Sturz im Februar im Slalom von Sestriere bremsten sie Beschwerden im Hüftbereich aus. Mit dem dritten Rang in Gurgl brach die Schweizerin den Bann und liess drei weitere Podestplätze folgen. Einzig für den Sieg hat es in dieser Saison noch nicht gereicht.

5. Mikaela Shiffrin/USA - 990 Punkte

Das Rast noch auf einen Sieg wartet, liegt unter anderem auch an der kaum bezwingbaren Mikaela Shiffrin. Alle fünf Slaloms der Saison gewann die US-Amerikanerin, dank tollen Resultaten im Riesenslalom führt sie im Gesamtweltcup bereits wieder mit grossem Vorsprung. Dass sie im Jahresranking nicht weiter vorne liegt, ist damit zu begründen, dass sie nach einer Verletzung in der letzten Saison vor allem im Riesenslalom nicht mehr auf Touren kam.

4. Aline Robinson/NZL - 1017 Punkte

Beinahe hätte es der Neuseeländerin in diesem Ranking aufs Podest gereicht, doch ausgerechnet im letzten Riesenslalom des Jahres schied die 24-Jährige aus. Drei Siege und vier weitere Podestplätze gab es für sie im Riesenslalom, mit dem Sieg in St. Moritz und dem zweiten Rang in Val d'Isère hat Robinson aber gezeigt, dass mit ihr auch im Super-G zu rechnen ist.

3. Lara Gut-Behrami/SUI - 1063 Punkte

60 Punkte hat die Tessinerin in dieser Saison dank des dritten Ranges in Sölden gesammelt, mehr Rennen hat sie aber auch nicht absolviert. Ein Trainingssturz in Copper Mountain hatten einen Kreuzband- und Innenband- und Meniskusriss im linken Knie zur Folge und beendeten Gut-Behramis Saison verfrüht. Dass die 34-Jährige trotzdem die drittbeste Fahrerin des Jahres ist, zeigt, welch fantastischen Frühling sie hatte. Drei Siege und drei zweite Ränge brachten ihr so einige Punkte ein.

2. Sofia Goggia/ITA - 1095 Punkte

Gewinnen konnte die Italienerin in diesem Jahr nur zwei Rennen: die Abfahrt von Cortina d'Ampezzo und den Super-G von Val d'Isère. Sechsmal stand die 33-Jährige jedoch auf dem Podest und konnte dank grosser Konstanz auch in anderen Rennen viele Punkte sammeln. Immer wieder macht Goggia auch mit starken Resultaten im Riesenslalom auf sich aufmerksam.

1. Federica Brignone/ITA - 1275 Punkte

Mehrere Brüche im Bein und ein Kreuzbandriss beendeten das Rennjahr der 35-Jährigen nach Ablauf der letzten Saison vorzeitig. Trotzdem ist Brignone die Frau des Jahres, natürlich dank ihren 14 Podestplätzen in den Monaten Januar, Februar und März. Kranjska Gora und Kronplatz waren die einzigen beiden Orte, von denen die Italienerin in diesem Jahr nicht mindestens einen Preis für einen Podestplatz mit nach Hause nehmen konnte.