Nach dem Schweizer Dreifachsieg in der Vorwoche bleibt am Sonntag in Alta Badia das Podest für die Schweiz verwehrt. Marco Schwarz zeigte eine dominante Vorstellung und sicherte sich den Sieg, während Marco Odermatt als bester Schweizer auf Rang 6 ins Ziel kam.
"Ich glaube, es war eine gute Reaktion nach dem ersten Lauf", sagt Odermatt gegenüber dem SRF. "Mit eineinhalb Sekunden Rückstand weiss man, dass es schwierig wird. Es heisst schon, dass nicht alles gepasst hat. Darum habe ich unten alles riskiert, dann passiert mir leider der Fehler über die zweitletzte Welle. Ohne diesen wäre es noch knapp fürs Podest geworden."
Trotz des straffen Programms mit dem Rennen in Gröden belastet ihn dies nicht: "Es ist eine grosse Herausforderung, aber in Beaver Creek hat es am Sonntag auch funktioniert. Letztes Jahr konnte ich nach Gröden hierherkommen und gewinnen. Heute waren es kleine Dinge, im ersten Lauf die falsche Materialwahl und dann sind es ein paar Zehntel zu viel. Ich bin heute nicht mit dem grössten Hunger nach Gröden an den Start gegangen, aber wenn man einen Tag dazwischen hat, kann man sich wieder voll fokussieren."
Loïc Meillard, Sieger des Riesenslaloms in Val d’Isère vor einer Woche, hatte diesmal weniger Erfolg: "Es ist enttäuschend. Ich wusste, was ich machen wollte, aber bislang ist es noch nicht so gut gelaufen, und heute ging es wieder in diese Richtung. Aber irgendwann wird es sich kehren."