Im Super-G in Val d’Isère blieben die Schweizerinnen erneut chancenlos, den Sieg sicherte sich die Italienerin Sofia Goggia. Joana Hählen war die erste Schweizerin am Start und beendete ihr Rennen auf Platz 23. Ihre Fahrt kommentierte die Bernerin gegenüber dem SRF wie folgt:
"Ich habe es sehr stark probiert, aber das Problem war, dass es zu fest war. Ich war wahrscheinlich zu aggressiv unterwegs, weshalb der Schnee schon recht weich wurde." Im Gegensatz zu den anderen Fahrerinnen bemerkte sie den starken Wind während der Fahrt kaum: "Ich habe es während dem Fahren nicht gemerkt, aber es ist hier schon sehr warm - fast wie ein Frühlingsrennen."
Für Malorie Blanc verlief das Rennen nicht nach Plan. Nach ihrer starken Leistung in St. Moritz, wo sie den sechsten Platz belegte, konnte sie in Val d’Isère nicht anknüpfen. Oben gab es eine Stelle, an der sie einen Fehler beging. "Ja, das war nicht so schlau von mir", gestand Blanc. Sie erklärte, warum sie ihr Tempo nicht voll ausspielen konnte: "Ich konnte nicht wirklich Gas geben. Ich habe begonnen zu überlegen, weil es so eine Strecke ist. Es ist schade, weil das Skifahren da ist, aber ich muss mich mehr trauen."