Trotz schwieriger Pistenbedingungen, die zahlreiche Athletinnen vor Herausforderungen stellten, zeigte sich D'Antonio nach ihrem ersten Auftritt voller Freude. Die Strecke war stark beansprucht und D'Antonio konnte ihren Lauf nicht beenden und schied wie zahlreiche weitere Konkurrentinnen aus.
Dennoch überwog die Begeisterung über ihre Premiere im Weltcup. "Ich habe wunderschöne Nachrichten aus Neapel und viel Zuspruch erhalten", sagte die junge Athletin. Im Gespräch mit dem italienischen Skiverband FISI schilderte sie ihre Eindrücke: "Der Start war ein Moment grosser Anspannung, weil ich unbedingt ins Ziel kommen und mein Bestes geben wollte. Die Piste war wirklich sehr zerfahren, und es war nicht einfach. Ich habe versucht, nicht aufzugeben, aber am Ende ist es so gelaufen."
Trotz des frühen Ausscheidens sieht D'Antonio die Erfahrung als positiv an. "Ich bin glücklich, meine Geschichte zu beginnen - zu spüren, dass so viele Menschen mir die Daumen drücken, ist emotional", erklärte sie. Sie betonte zudem die Bedeutung, grosse Träume zu haben und hart für wichtige Ziele zu arbeiten: "Alles ist möglich. Das Debüt im Weltcup vergisst man nie: Unabhängig vom Ergebnis bin ich glücklich."
Interessant ist auch D'Antonios Einstellung zu Mikaela Shiffrin, einer der bekanntesten Skirennfahrerinnen und ihr grosses Vorbild. "Ich habe sie praktisch gar nicht wahrgenommen: Schon ab der ersten Fahrt war ich sehr auf den Kurs konzentriert", meinte die junge Sportlerin, die offenbar schon in jungen Jahren die Fähigkeit besitzt, sich auf das Wesentliche zu fokussieren.
Giada D'Antonio hat mit ihrem bemerkenswerten Aufstieg und ihrem Debüt im Ski-Weltcup bewiesen, dass sie eine vielversprechende Zukunft vor sich hat. Mit 16 Jahren hat sie bereits die Aufmerksamkeit der Skiwelt auf sich gezogen. Es bleibt abzuwarten, wie sich ihre Karriere in den kommenden Jahren entwickeln wird. Doch klar ist, dass sie entschlossen ist, ihre Träume zu verfolgen und sich auf die Erfüllung ihrer Ziele zu konzentrieren.